SPÖ fordert stärkeren Seeadler-Schutz
WALDVIERTEL. Die Vergiftung eines Seeadler-Weibchen, das in Rabersreith im Waldviertel gefunden wurde, wirft viele Fragen auf. Aus diesem Grund stellte SPÖ-Tierschutzsprecher im Nationalrat, Maurice Androsch, eine Anfrage an die Bundesministerinnen Hartinger-Klein und Köstinger, die für Tierschutz und Umwelt zuständig sind.

„Das Seeadler-Weibchen ist elend verendet. Bei einer Vergiftung leiden Tiere qualvoll und ist besonders grausam“, ärgert sich der SPÖ Tierschutzsprecher. Da es in Österreich laut Medienberichten nur mehr 35 Brutpaare des Seeadlers gibt, stellt sich für ihn die Frage, ob die Population ausreichend geschützt ist. „Ist der Bestand der Seeadler in Österreich wirklich gesichert? Welche Maßnahmen ergreift der Bund, um den Schutz dieser Tiere zu gewährleisten?“, fragt Maurice Androsch. Er fordert die Bundesregierung auf, Maßnahmen zu ergreifen, um weitere Seeadler vor einem qualvollen Vergiftungstod zu bewahren und Maßnahmen zur Sicherung der Seeadler-Population in Österreich zu ergreifen.


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