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Dreimal zum Mond mit dem Auto-, Motor- und Radfahrerbund-Pannendienst Niederösterreich

Olivia Lentschig, 27.01.2020 08:00

NIEDERÖSTERREICH. 1.154.342 Pannenkilometer legten die ARBÖ-Pannenfahrer in Niederösterreich zurück, um liegengebliebene Fahrzeuge wieder flottzumachen. Das ist die Strecke dreimal zum Mond. Beeindruckende 95% der Panneneinsätze konnten 2019 vor Ort behoben werden.

Der ARBÖ NÖ hat im Jahr 2019 eine Kilometerstrecke von 1.154.342 zurückgelegt. Foto: ARBÖ
Der ARBÖ NÖ hat im Jahr 2019 eine Kilometerstrecke von 1.154.342 zurückgelegt. Foto: ARBÖ

Der Pannendienst ist eine der Kernleistungen des ARBÖ. Dies belegen einmal mehr die Einsatzzahlen für das Jahr 2019. Besonders frequentiert sind die ARBÖ-Prüfzentren in Wiener Neustadt und in St. Pölten. Beinahe 300.000 km legten die ARBÖ-Pannenfahrer in St. Pölten zurück, bedingt auch durch die Nähe zur Autobahn und durch die große Pannenflotte vor Ort, die laufend auf den Straßen unterwegs ist.

Die meiste Unterstützung hat es im Fall von Startproblemen gegeben. Dabei sind an kalten Tagen die Hauptursachen „eingefrorener Diesel“ und leere Batterien. Schwache Batterien waren auch an Hitzetagen ein Problem (rund 38 Prozent). Elektrische bzw. elektronische Defekte folgen an nächster Stelle.

Neben Reifenpannen, Aufsperrhilfen oder Hilfe bei Unfällen ohne Verkehrsbehinderung mussten die ARBÖ-Techniker 2019 gehäuft für Einsätze wegen Falschtankens geholt werden.

Gerade im heißen Sommer passiert ein solches Malheur in hoher Frequenz. Sofern der Motor nach der Falschtankung noch nicht gestartet wurde, kann das Fahrzeug in der Regel im ARBÖ-Prüfzentrum wieder flott gemacht, und so kostspielige Reparaturen vermieden werden. ARBÖ-Mitglieder haben es gut, denn beim ARBÖ wird im Falle einer Panne nicht zwischen Selbst- und Fremdverschulden differenziert.

Ein Großteil der Pannen kann vermieden werden

Bei Minusgraden passiert es häufig, dass in die Jahre gekommenen Batterien ihren Geist aufgeben. Das ist unvermeidlich. Dies kann man bereits in vielen Fällen bei einem kostenlosen Batteriecheck vor der frostigen Zeit abklären“, so ARBÖ-Landesgeschäftsführer Franz Pfeiffer. Beim Autofahrerklub ARBÖ kann man jederzeit die Batterie im Fahrzeug überprüfen lassen und gegebenenfalls gegen eine neue austauschen. Somit kann die Pannenanfälligkeit um einiges reduziert werden.


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