Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

GMÜND. Der Zustrom von Jungärzten die im Landesklinikum ihre Basisausbildung absolvieren möchten, hält ungebrochen an.

Primar Michael Böhm (3. von re.) stellt die Jungärzte Carina Gabler (2. von li.), Marlene Shrbeny, Roxana-Luisa Dominte, und Valentin Feichtenschlager vor. Außerdem am Bild (li. außen) Wolfgang Pöppel, Facharzt für Dermatologie.

Der Ärztliche Standortleiter Primar Michael Böhm ist erfreut darüber, dass „in den letzten Monaten erneut vier Jungärzte den Weg ins Waldviertel gefunden haben, um im Landesklinikum Gmünd die neunmonatige Basisausbildung zu durchlaufen. Sie sind mittlerweile bestens bei uns integriert und nehmen die ihnen übertragenen Aufgaben sehr sorgfältig wahr“. Das wesentliche Ziel während der Basisausbildung ist die Aneignung von medizinischen Grundkenntnissen, wie die Diagnose und Behandlung der häufigsten Erkrankungen, sowie die medizinische Versorgung von akuten Verletzungen.

Die vier Jungärzte haben bereits konkrete Vorstellungen ihrer beruflichen Zukunft. Roxana-Luisa Dominte schloss ihr Medizinstudium in Temeswar in Rumänien ab und möchte Fachärztin für Innere Medizin werden. Carina Gabler strebt eine fachärztliche Ausbildung zur Kinderärztin an, Valentin Feichtenschlager will Hautarzt werden, beide haben in Wien studiert. Marlene Shrbeny, die ihr Medizinstudium ebenfalls in Wien absolvierte, ist noch nicht ganz schlüssig, in welche „medizinische“ Richtung sie gehen möchte.

Die ehemalige Turnusarztausbildung erfuhr eine völlige Neugestaltung. Nach dem Medizinstudium sind Jungärzte nun zu einer neunmonatigen Basisausbildung in einem Krankenhaus verpflichtet, wobei die Schwerpunkte auf den Fachgebieten Chirurgie und Innerer Medizin liegen. Erst danach können sie entscheiden, ob eine allgemeinärztliche oder fachärztliche Ausbildung angestrebt wird. Je nachdem sind weitere 27 Monate Ausbildung in mehreren Spitalsabteilungen für den Allgemeinmediziner bzw. eine 15-monatige Grundausbildung und eine 27-monatige Schwerpunktausbildung für den Facharzt obligatorisch.

Seit November unterstützt außerdem der Facharzt für Dermatologie Wolfgang Pöppel für drei Monate das Team der Chirurgischen Abteilung. Der in Wien wohnhafte Hautarzt ist eigentlich im AKH Wien beschäftigt und kam zu einer speziellen Weiterbildung. Auf die Frage, warum er gerade das Landesklinikum Gmünd gewählt habe antwortete er folgendes: „Auch Erkrankungen von Venen gehören zum Fachgebiet der Dermatologie. Die Chirurgie Gmünd hat zum Auftrag der chirurgischen Grundversorgung zusätzlich die Funktion eines Kompetenzzentrums für Venenerkrankungen und ist in deren Behandlungen über die Grenzen hinaus bekannt. Es werden hier Methoden auf modernstem, medizinischem Niveau angewendet. Daher war meine Entscheidung klar, mir diese Kenntnisse im Krankenhaus Gmünd anzueignen.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden