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Man sieht sie immer öfters im Park. Sie schwingen zwischen Bäumen umher und veranstalten Kunststücke die einen staunen lassen. Die Rede ist von Slacklinern. Doch ganz so neu ist der Sport nicht, und wie so oft kommt der Trend aus Amerika.

Es sieht halsbrecherisch aus, wie sie da auf einem schmalen Band das Gleichgewicht suchen, finden und Schritt für Schritt von einem Ende zum anderen hangeln.

Slackliner bevölkern die Parks und Kletterhallen. Ursprünglich in den USA entstanden, um sich in Kletterpausen zu beschäftigen, kommt der Trend immer mehr nach Deutschland. Mittlerweile gibt es einige Equipmentaustatter und sogar Slackline-Profis.

Slacklinen hält Körper und Geist im Gleichgewicht

Durch das permanente Ausgleichen der Schwingungen hat man fast nie eine Verschnaufpause. Wer sich nicht voll und ganz dem „Seiltanz“ hingibt, wird die Line nicht bezwingen. Das heißt volle Konzentration. Gerade anfangs fällt es noch schwer die Balance auf dem Wackelband zu finden. Aber Fortschritte sind schnell gemacht und die Motivation steigt.

Das stetige Balancieren fordert die tiefsitzende Muskulatur ebenso wie die Konzentration. Daher ist beim Slacklinen voller Einsatz zu bringen, damit man nicht schon auf den ersten Zentimetern vom Seil steigen muss.

Auch Schlaganfallpatienten profitieren von der Slackline

Immer mehr hält die Slackline Einzug in die Sporttherapie. So können Patienten nach Unfällen oder Behandlungen wieder ihre Muskulatur aufbauen und stärken. Auch Schlaganfallpatienten können den aufrechten Gang auf dem Seil üben und so wieder in ihren Alltag finden.

Nicht nur für Parks - Auch in den eigenen vier Wänden findet die Slackline Platz

Bei Regen, Schnee und Kälte ist Slacklinen nicht möglich? Denkste! Denn sogenannte Slackline-Gestelle ermöglichen das Balancieren in den eigenen vier Wänden. So können Sie die neusten Nachrichten im TV schauen und zeitgleich auf der Slackine balancieren.

Auch für den Garten gibt es spezielle Slackline-Gestelle, die sich ganz simpel anbringen lassen und einen sofortigen Aufstieg auf der Line erlauben. Allerdings sollten Sie anfangs, wenn möglich, eine Begleitperson zur Hand haben. So fallen die ersten Schritte einfacher und die Motivation bleibt länger bestehen. Dann steht dem Vergnügen auf der Line wirklich nichts mehr im Weg!