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EISGARN. Am 7. April kam es im Gasthaus Biedermann in Eisgarn zum Showdown der Landesliga. Beim spielstärksten Turnier in der Geschichte des Bezirks Gmünd saßen sich unter den 80 Spielern von zehn Vereinen ein Großmeister, sechs Internationale Meister, zwölf Fidemeister und sechs Nationale Meister gegenüber. 

Das Foto zeigt den besten Waldviertler Klub Litschau-Eisgarn, das den ausgezeichneten 3. Platz erreichen konnte.Von links: sitzend Nikolaus Prinz, NM Jurij Khalakhan, NM Thomas Bauer, Gastgeber Günther BiedermannStehend Patrick Schuh, Präsident OSR Franz Modliba, Landesspielleiter Ing. Peter Stadler und Kurt Goigitzer. Foto: Franz Modliba

Tabellenführer Amstetten hatte spielfrei und die anderen Teams fighteten noch um gute Platzierungen. Leider war das bis dahin so erfolgreiche Team von Litschau-Eisgarn arg ersatzgeschwächt, weil zeitgleich die Schlussrunde in der südböhmischen Meisterschaft gespielt wurde und dadurch den Schrammelstädtern die Spieler von Jindřichův Hradec nicht zur Verfügung standen und darüber hinaus NM Stefan Wagner bei Wiener Halbmarathon an den Start ging.

Somit blieb das Brett von Wagner frei und Litschau musste mit 0:1 starten.

Zu einem relativ schnellen Remis kam es von Jakob Peer auf dem siebenten Brett gegen Christian Leupold - 0,5:1,5.

Die Bretter fünf und sechs gegen durch Josef Schweighofer und Kurt Goigitzer gegen die zu starken Gegner Zoran Gajic bzw. Budjav Enkhjargal verloren – 0,5:3,5.

Das Resultat erheblich verbessern konnten in der vierten Stunde auf dem achten Brett Nikolaus Prinz gegen Philip Kocska bzw. NM Thomas Bauer mit einem Sieg auf dem dritten Brett gegen Florian Piringer – 2,5:3,5. Nun lag es an Patrick Schuh und Jurij Khalakhan, das Match für die Schrammelstädter zu einem versöhnlichen Ende zu führen.

Auf dem Spitzenbrett mühte sich NM Jurij Khalakhan gegen IM Harald Grötz 4,5 Stunden ab, um vielleicht einen kleinen Stellungsvorteil zu einem erfolgreichen Ende zu bringen. Doch ein unterschätzter Freibauer seines Gegners ließ den Traum platzen. Damit war einmal die Niederlage der SGM Litschau-Eisgarn besiegelt – 2,5:4,5. Es kam dann doch noch zu einem versöhnlichen Ende, da Patrick Schuh auf dem vierten Brett nach fünf Stunden seinen Gegner Hannes Schirmbeck zur Aufgabe zwingen konnte.

Im Endeffekt zwar aber eine knappe 3,5:4,5 Niederlage, aber mit der sehr geschwächten Truppe konnte der 3. Platz; die Bronzemedaille, und der größte Erfolg in der 38jährigen Geschichte des Schachklubs Litschau gerettet werden.

Der SK Zwettl kam gegen Kottingbrunn über ein 4:4 Unentschieden nicht hinaus. Auf dem Spitzenbrett musste der Zwettler Frontmann Großmeister Pavel Blatny gegen den aufstrebenden Fidemeister Daniel Morgunov eine bittere Niederlage einstecken. Der dritte Waldviertler Verein Voest Krems behielt gegen Baden mit 4,5:2,5 die Oberhand. Davon wurde aber zwei Punkte kampflos errungen.

Die weiteren Paarungen: Pöchlarn – Bisamberg/Korneuburg 5,5:2,5 und Böhlerwerk gegen Mistelbach/Altlichtenwarth II 2,5:5,5. Mit diesem Erfolg überholten die Weinviertler noch das spielfreie Team von Amstetten und sicherten sich den Meistertitel.7

Dadurch, dass die drei erstplatzierten Mannschaften das Aufstiegsrecht in die 2. Bundesliga Ost nicht wahrnehmen, wird der Viertplatzierten Pöchlarn in die zweithöchste Liga Österreichs aufsteigen.


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