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BEZIRK. Was wollen die Jugendlichen? Was ist ihnen wichtig? Was können wir als JVP für sie tun? Um diese und mehr Fragen ging es bei der Bezirksvorstandsklausur der Jungen Volkspartei (JVP) vergangenes Wochenende.

Bei der JVP-Bezirksklausur (v.l.): Julia Ertl, Klaus Stebal, Stefan Ertl, Bezirksobmann Michael Meindl, Johannes Tüchler, Kathrin Tragenreif und Peter Kitzler.

Ausgehend von einer niederösterreichweiten Umfrage und zahlreichen Stammtisch-Runden, auch im Waldviertel, erstellte die JVP NÖ ein Grundsatzprogramm, das im vergangenen November beschlossen wurde. Die JVP im Bezirk Gmünd beschäftigte sich daher damit, was die Anliegen der Jugendlichen im Bezirk sind und wie man sich als JVP für die Jungen nachhaltig und erfolgreich einsetzen kann.

Schon bei der Auswertung der Ergebnisse speziell für das Waldviertel haben sich die wichtigsten Themenfelder aufgetan. Bei der Wichtigkeit der Themen an der Spitze befanden sich Familie & Kinder, knapp dahinter Arbeit und Lehre sowie Schule und Ausbildung. Diese Ergebnisse bestätigen auch andere Umfrageergebnisse und Studien zu Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Dieser Komplex Arbeit-Familie erklärt auch die restlichen Ergebnisse sehr gut. Zentrale Anliegen sind unter anderem Arbeitszeitflexibilisierung, Kinderbetreuungsmöglichkeiten in der Gemeinde, sowie eine gute infrastrukturelle Anbindung für Pendler.

„Unter einer guten Anbindung verstehen Jugendliche aber nicht nur öffentliche Verkehrsmittel, sondern zum Beispiel auch schnelle Internetverbindungen die in Zukunft für die Etablierung von Home-Office entscheidend sein werden, aber natürlich auch der Ausbau und die gute Erhaltung der Straßennetze“, erklärt Bezirksobmann Michael Meindl.

Viele der Forderungen der JVP der letzten Jahre werden durch die Ergebnisse der Umfrage bestätigt, nichts desto trotz will man die Stoßrichtung auf einzelne Themen lenken und durch gezielte Kampagnen auf Jugendthemen aufmerksam machen. „Die Bereitschaft sich Jugendthemen anzunehmen ist in der Politik sicher vorhanden, man muss diese Themen nur immer wieder auf die Tagesordnung bringen und darauf aufmerksam machen.“

„Jugendpolitik ist nicht damit getan die Jugendlichen bei Veranstaltungen extra zu begrüßen, oder einen Jugendtreff einzurichten. Moderne Jugendpolitik ist viel mehr auch Familien-, Arbeitsmarkt- und Standortpolitik. Ich glaube das Waldviertel hätte gerade eine große Chance die Abwanderung zu stoppen oder zumindest einzubremsen. Die Lebenshaltungskosten in den großen Städten steigen immer weiter an und das Modell, in der Stadt arbeiten und am Land leben wird immer beliebter. Gerade für junge Familien und Jugendliche die in Zukunft eine Familie gründen wollen. Nun ist die Politik gefordert den jungen Leuten auch ein entsprechendes Umfeld und Anreize zu bieten“, so Meindl abschließend.


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