Hofer gewinnt Stichwahl im Bezirk Gmünd klar
GMÜND. Bei der Bundespräsidentenwahl 2016 am 22. Mai kam der FPÖ-Kandidat Norbert Hofer im Bezirk Gmünd nach Auszählung aller Stimmen auf 58,0 Prozent. Alexander Van der Bellen von den Grünen erhielt 42,0 Prozent.

Die Wahlbeteiligung sank im Vergleich zum ersten Wahlgang (77,8 %) deutlich. Von den 31.212 Wahlberechtigten gingen nur mehr 675,8 Prozent beim zweiten Wahlgang wählen.
Reaktionen
FPÖ-Klubobmann Gottfried Waldhäusl freut sich über das in eigenen Worten „insgesamt sensationelle Wahlergebnis“: „Insbesondere in den ländlichen Gebieten konnte die FPÖ spitzenmäßig punkten. Es haben sich etliche Parteien und Bürgermeister gegen Norbert Hofer gestellt, die Menschen haben sich aber gegen diese Bevormundung gewehrt. Ich sehe unserer Zukunft positiv entgegen!“
Ähnlich überschwänglich zeigte sich FPÖ-Landesparteiobmann Walter Rosenkranz: „Ich bin glücklich, dass die Niederösterreicher ihr Vertrauen so eindeutig unserem Norbert Hofer geschenkt haben“, kommentiert er den vorläufigen Wahlausgang „Unser Bundesland ist ländlich strukturiert, der „blaue Teppich“ kann sich sehen lassen. Mehr als die Hälfte hat für „Hofer in die Hofburg“ gestimmt. Es hat sich gezeigt, dass es nicht weh tut, die FPÖ zu wählen – und es wird auch in Zukunft nicht wehtun. Ein Segen für Österreich!“
Landesvorstand der Grünen, Martin Litschauer zum Ergebnis von Alexander Van der Bellen: „Ich bin begeistert, von der Aufholjagt, die Alexander van der Bellen gelungen ist. Nach dem ersten Durchgang hat ihm das in der öffentlichen Berichterstattung ja keiner mehr zugetraut. Österreich braucht einen Bundespräsidenten, der in allen europäischen Hauptstädten willkommen ist!“
Klubobfrau der Grünen Niederösterreich Helga Krismer „Ich habe in meinem Leben noch nie so eine spannende Wahl erlebt. Noch nie waren Sieg und Niederlage so knapp beieinander. Ich bin glücklich, dass es Alexander Van der Bellen nicht nur gelungen ist, aufzuholen, sondern die Wahl für sich zu entscheiden! Wir gehen nun gemeinsam mutig in neue Zeiten. Van der Bellen wird uns wieder einen und uns nicht enttäuschen!“
Auch aus der niederösterreichischen ÖVP gab es eine durchaus bemerkenswerte Reaktion von Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner: „Wir haben fünf lange Monate Wahlkampf hinter uns, wo jetzt viele Niederösterreicher froh sind, dass er endlich vorbei ist. Man kann jetzt noch nicht genau sagen, wer am Ende vorne liegt. Fest steht aber, dass es sich um eine Persönlichkeitswahl gehandelt hat, bei der schließlich beide Kandidaten als Person zur Wahl gestanden sind. Für die Mehrheit der Wahlberechtigten waren beide Kandidaten bei dieser Stichwahl nur die zweite Wahl.“


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