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BEZIRK GMÜND. Trends und Entwicklungen im Bereich der e-Mobilität standen im Fokus der GEMEINDE.Umwelt.INNOVATIONS.Foren. 40 Gemeindevertreter aus dem Waldviertel nutzten die Gelegenheit und informierten sich beim Forum der Energie- und Umweltagentur NÖ in St. Leonhard am Hornerwald über Handlungsmöglichkeiten und Beratungsangebote.

Gruppenbild mit den Vertretern des Gmünder Bezirks (v.l.): Elisabeth Wagner, Gerald Franz (Bereich „Umwelt & Leben“ Energie- und Umweltagentur NÖ), Bürgermeisterin Eva Schachinger (St. Leonhard am Hornerwald), Martin Ruhrhofer (Bereichsleiter „Gemeinden & Regionen“ Energie- und Umweltagentur NÖ), Bürgermeister Gerhard Kirchmaier (Heidenreichstein), Bürgermeister Martin Bruckner (Großschönau), Gemeinderat Erich Müllner (Heidenreichstein), Landtagsabgeordneter Josef Edlinger (Gföhl), Herbert Greisberger, Stadtrat Patrick Layr (Weitra) Foto: eNu/Führer

Nach dem Etappensieg „100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien“ will das Land NÖ die Abhängigkeit von Energieimporten weiter reduzieren. Dabei kommt der Elektromobilität eine wichtige Rolle zu: Bis 2020 sollen 50.000 Fahrzeuge in Niederösterreich elektrisch unterwegs sein und somit einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Der Kurs stimmt: in den vergangenen zwei Jahren hat sich die Anzahl der e-Autos auf Niederösterreichs Straßen verdreifacht. „Das Land Niederösterreich bietet durch attraktive Förderungen und dank einer rasch wachsenden Ladeinfrastruktur sehr gute Voraussetzungen für die Elektromobilität“, so Energielandesrat Stephan Pernkopf (ÖVP).

„Die Gemeinden sind unsere wichtigsten Verbündeten im Kampf gegen den Klimawandel. Sie nehmen eine wichtige Vorreiterrolle ein und sind im wahrsten Sinne des Wortes Innovationstreiber. Mit den Umwelt.Innovations.Foren möchten wir Entwicklungen und Trends für Gemeinden aber auch herausragende Projekte, die bereits von Gemeinden umgesetzt wurden vor den Vorhang holen“, betont Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur NÖ. „Um die Gemeinden bei der Umsetzung von e-Mobilitätsprojekten zu unterstützen bietet die Energie- und Umweltagentur NÖ abgestimmte Service- und Beratungsangebote an, die von der konkreten Förderberatung über die Unterstützung bei der Umsetzung von e-Carsharingprojekten bis hin zur Beratung bei der Umstellung des Fuhrparks auf e-Mobilität  und die Bereitstellung von e-Fahrzeugen für Testaktionen reichen“, ergänzt Regionsleiterin Waldviertel der Energie- und Umweltagentur Elisabeth Wagner.

Gemeinden setzen Innovationen um

„Rund 40 Gemeinden in Niederösterreich setzen bereits auf e-Mobilität im eigenen Fuhrpark und in über 50 Gemeinden wurden 60 e-Carsharingprojekte erfolgreich umgesetzt. Das Waldviertel zählt zu den engagiertesten Regionen Niederösterreichs“, unterstreicht Landtagsabgeordneter Josef Edlinger. Zwei Projekte wurden im Rahmen der GEMEINDE.Umwelt.INNOVATIONS.Foren vorgestellt: Die Gemeinde St. Leonhard am Hornerwald setzt bereits seit 2013 auf e-Mobilität am Bauhof. Der strombetriebene Kastenwagen konnten mittlerweile 29.000 km zurücklegen. Auch die Gemeinde Heidenreichstein hat im kommunalen Fuhrpark einen e-Kastenwagen im Einsatz. Zudem ist dass innerörtliche „Solartaxi“ voll elektrisch betrieben und schafft ein zusätzliches Mobilitätsangebot für die Bürger.


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