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GMÜND. Nach dem Rekordjahr 2015 blickt die NÖVOG wieder auf ein äußerst erfolgreiches Jahr 2016 zurück. Insgesamt wurden auf den Strecken eine Million Bahnkunden gezählt. Mit einem Zuwachs an Fahrgästen von 26 Prozent trug auch die Waldviertelbahn dazu einen großen Teil bei.

V.l.: NÖVOG--Geschäftsführer Gerhard Stindl und Verkehrslandesrat Karl Wilfing präsentieren die Fahrgastzahlen der NÖVOG-Bahnen. Foto: NLK/Pfeiffer

„Die Erwartungen nach dem Vorjahr mit der Landesausstellung waren hoch. Die NÖVOG-Bahnen haben unsere Erwartungen jedoch wieder übertroffen. Insgesamt wurden im Sommer 2016 eine Million Fahrgäste gezählt, eine Steigerung zu 2014 von 16 Prozent. Sehr erfreulich ist die Sommersaison auch bei den Bergbahnen verlaufen, wo wieder ein Plus von 5 Prozent im Vergleich zu 2015 erreicht wurde“, präsentiert Verkehrslandesrat Karl Wilfing (ÖVP) die Zahlen der zurückliegenden Saison.

Als Publikumsmagneten entpuppten sich in der vergangenen Saison wieder die Himmelstreppe und die Schneebergbahn. Die Waldviertel- und die Wachaubahn dürfen sich über einen Zuwachs von jeweils 26 Prozent, der Reblaus-Express über 11 Prozent Plus freuen. Konstante Fahrgastzahlen weist die Citybahn Waidhofen/Ybbs auf. „Es freut uns, dass der eingeschlagene Weg der Investitionen in eine solide Infrastruktur kontinuierlich Früchte trägt“, ergänzt NÖVOG-Geschäftsführer Gerhard Stindl.

Hohe Kundenzufriedenheit und Investitionen in Komfort und Sicherheit

Die Grundvoraussetzung für die positiven Fahrgastzahlen ist die Zufriedenheit der Gäste, die im Rahmen einer offiziellen Befragung der SCHIG bestätigt wurde. Besonders gut benotet wurden dabei der Komfort und die Mitarbeiter. „Damit wir auch in Zukunft diesen Ansprüchen gerecht werden, setzen wir NÖVOG intern stark auf Weiterbildung. Der Schwerpunkt wurde dabei in den vergangenen Jahren ganz klar auf Kundenorientierung gelegt“, erklärt Stindl. 

Damit der Komfort und die Sicherheit für die Fahrgäste kontinuierlich verbessert werden, investiert die Betreibergesellschaft regelmäßig in die Modernisierung der Bahnen. „Wir haben heuer alleine 1,5 Millionen in Energietechnik, eine Miollion in die Sicherungstechnik entlang der Mariazellerbahn und weitere sechs Millionen Euro in die Infrastruktur Gleisbau investiert“, informiert Verkehrslandesrat Wilfing über die Investitionen in die blau-gelben Bahnen.“ Vor allem die Gleisbauarbeiten auf der Mariazellerbahn und das nahtlose Verschweißen der Schienen führen zu schnelleren Zügen und zusätzlichem Komfort für unsere Gäste“, so Geschäftsführer Stindl.

„Die NÖVOG war bisher die einzige Bahn in Österreich, die die Instandhaltung und Instandsetzung ihrer Infrastruktur nicht selbst durchführt, sondern extern vergeben hat. Das ändert sich mit 1. Jänner 2017“, so Stindl. Dadurch wird die Effizienz auf der Strecke gesteigert und Mitarbeiter werden künftig multifunktional einsetzbar sein, anstatt wie bisher nur für Energie und Signaltechnik oder Infrastruktur. „Somit bleibt viel Know-How im Unternehmen erhalten und wir sichern weitere 40 Arbeitsplätze“, so Wilfing.

Jubiläen warten

Nächstes Jahr gilt es auch 120 Jahre Schneebergbahn und 115 Jahre die Strecke Gmünd-Steinbach zu feiern. „Für die kommende Saison heißt es, die Richtung beizubehalten, die Angebote weiterzuentwickeln und den Fahrkomfort für die Gäste weiter auszubauen,“ hieß es abschließend.


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