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Leserartikel Online Redaktion, 17.12.2016 07:07

GMÜND. Die aktuelle von der Arbeiterkammer durchgeführte Einkommensanalyse zeigt in Niederösterreich starke regionale Unterschiede. Das durchschnittliche Einkommen im Bezirk Gmünd liegt im Spitzenfeld.

Wer in welchem Bezirk wieviel fürs Börserl kriegt, ist in Niederösterreich recht unterschiedlich, wie die Einkommensanalyse der AKNÖ zeigt. Foto: Wodicka

Man möchte meinen, wer in Niederösterreich für welche Arbeit wie viel Lohn erhält, egal ob im Waldviertel oder Industrieviertel, das wird sich die Waage halten. Weit gefehlt. Wie die aktuelle Einkommensanalyse der Arbeiterkammer Niederösterreich (AKNÖ) zeigt, gibt es von Bezirk zu Bezirk große Unterschiede.

Für die Studie, die sich auf das Jahr 2015 bezieht, wurde das mittlere monatliche Brutto-Einkommen als Messzahl herangezogen. Demzufolge liegt das Einkommen für Arbeitnehmer im Bezirk Gmünd bei 2128.- Euro. Im Vergleich dazu der Bezirk Amstetten, wo mit 2261.- Euro in Niederösterreich am meisten zu verdienen ist, bzw. der einkommensschwächste Bezirk Krems-Land mit 1554.- Euro. Im Bezirksranking liegt der westlichste Waldviertler Bezirk damit auf Platz sechs. Im der Hauptregion Waldviertel kommt nach Gmünd der Bezirk Waidhofen mit 1989.- Euro, dann Zwettl mit 1909.- Euro, Horn mit 1849.- Euro und wie erwähnt Krems-Land. In Gmünd bedeutet das gegenüber dem Jahr 2014 einen realen Einkommensgewinne von 0,28 Prozent.

Alarmierend ist, dass Frauen im Bezirk immer noch um knappe 40 Prozent weniger verdienen als Männer.

Details unter: http://noe.arbeiterkammer.at/einkommensanalyse


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