Wirtschaftsbund Gmünd fordert flexible Arbeitszeiten
GMÜND. „Zeit wird´s: Wir brauchen flexible Arbeitszeiten!“, fordert Wirtschaftsbund-Bezirksgruppen-Obmann Peter Weißenböck. Im Bezirk Gmünd startete er gemeinsam mit den Wirtschaftsbund-Funktionären eine große Kampagne zum Thema. „Geplant sind Verteilaktionen und Betriebsbesuche, bei denen wir Unternehmer und Mitarbeiter zum Thema informieren“, führt Weißenböck aus.

Die Arbeitszeitflexibilisierung ist für die Unternehmer im Bezirk aktueller denn je: „Die Unternehmer bewegen sich viel zu oft in Graubereichen und Mitarbeiter dürfen nicht länger arbeiten, selbst wenn sie wollen. Das verbietet das viel zu enge Zeitkorsett“, zeigt der Wirtschaftsbund-Obmann auf. Statt der derzeit gültigen zehn Stunden Höchstarbeitszeit pro Tag, 50 Stunden pro Woche, durchgerechnet auf ein Jahr, „setzt sich der Wirtschaftsbund im Bezirk Gmünd ein für zwölf Stunden Höchstarbeitszeit pro Tag, 60 Stunden pro Woche und durchgerechnet auf zwei Jahre“, so Weißenböck weiter. „Die Unternehmer könnten dadurch Spitzen besser abdecken, für die Arbeitnehmer entstehen längere Freizeitblöcke.“
Auch eine Umfrage des Wirtschaftsbundes bestätigt laut Weißenböck die Wichtigkeit, die Arbeitszeiten zu flexibilisieren: „84 Prozent der befragten Unternehmer und Arbeitnehmer sind für eine flexiblere Gestaltung von Arbeitszeiten, 80 Prozent sagen sogar, dass flexiblere Arbeitszeiten die Vereinbarkeit von Familie und Beruf positiv beeinflussen.“
Die Wirtschaftsbund-Funktionäre aus Gmünd sammeln bei der Kampagne auch Unterstützer für die Aktion und Betroffene unter www.wirtschaftsbund.at/zeitwirds!


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