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WAIDHOFEN/THAYA-GMÜND. Die ÖGB-Frauen der Region Waldviertel-Nord (Bezirk Gmünd und Waidhofen) fordern einen Mindestlohn. Mit Plakaten und Infofoldern waren sie in der Region unterwegs und sprachen mit vielen Menschen über ihre Anliegen.

Die ÖGB Frauen unterwegs im EKZ Thayapark in Waidhofen.
  1 / 2   Die ÖGB Frauen unterwegs im EKZ Thayapark in Waidhofen.

Die meisten Branchen liegen bereits über dem Mindestlohnvon 1.500 Euro. Schon jetzt wurde für das Jahr 2018 ein Mindestlohn von 1.500 Euro für die Beschäftigten im Gastgewerbe sowie in der Textilindustrie vereinbart. Im Friseurgewerbe soll der Mindestlohn im April 2019 erreicht werden. Die Kollektivvertragsverhandler sind also auf einem guten Weg. Dennoch sind noch einige kleinere Branchen offen. So istder Mindestlohn von 1.500 Euro für die Kanzleikräfte in Rechtsanwaltskanzleien sowie die Angestellten bei Ärzten sowie im Fleischergewerbe noch nicht umgesetzt.

„Ginge es nach dem ÖGB, wäre ein Mindestlohn von 1.700 Euro bereits umgesetzt. Die Arbeitgeberseite hingegen muss erst in langwierigen Verhandlungen überzeugt werden. Darum streben wir in einem ersten Schritt eine Generalvereinbarung über 1.500 Euro an und schaffen so die Basis für eine weitere Erhöhung auf 1.700 Euro,“ erklärt ÖGB-Regionalsekretär Reinhold Schneider.


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