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SCHREMS. Für den Hochwasserschutz in Schrems stellt nach Angaben von LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP) das Land Niederösterreich 1,2 Millionen Euro und der Bund 1,2 Millionen Euro zur Verfügung. Die Stadtgemeinde Schrems übernimmt 600.000 Euro der Gesamtinvestition von 3 Millionen Euro.

LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf sowie der Schremser Gemeindeparteiobmann und VP-Stadtrat David Süß. Foto: NLK/Büro LH-Stv.

Die Umsetzung der Hochwasserschutzmaßnahme erfolgt in den Jahren 2019 bis 2020. Nach dem der Hochwasserschutz in Niederschrems fast fertig und in Schrems im oberen Stadtteil schon fertiggestellt ist (Förderabschnitte 1A, 1B und 2) soll nun mit dem dritten Förderabschnitt der restliche Stadtteil von Schrems über eine Länge von etwa 1.000 Laufmeter vor einem 100-jährigen Hochwasserereignis geschützt werden.

Im Wesentlichen sehen die Maßnahmen die Optimierung des Sohlgefälles und die Anpassung des Gerinnequerschnittes an hydraulische sowie ökologische Anforderungen vor. Neben den Maßnahmen im Gewässerbett werden Ufermauern aus Wasserbausteinen errichtet, bestehende Uferböschungen und Ufersicherungen angepasst bzw. saniert und bestehende Ufermauern teilweise erhöht. Unter anderem sind auch Objektschutzmaßnahmen und die Neuerrichtung der Parkbrücke vorgesehen. Das Flussbett wird im gesamten Ausbauabschnitt mit vorhandenem Sohlsubstrat gestaltet.

„Seit dem Jahr 2002 wurden in Niederösterreich eine Milliarde Euro in den Hochwasserschutz investiert. Damit wurden bereits über 300 Gemeinden sicherer gemacht. Sämtliche Hochwasserschutzprojekte haben sich während der letzten Hochwasserereignisse bestens bewährt und größere Schäden verhindert“, betont Pernkopf. Am weiteren Ausbauplan wird festgehalten, laufend stehen rund 70 Projekte in Umsetzung.

Die größeren Maßnahmen die derzeit in Bauphase stehen, sind unter anderem die Sanierung des Marchfeldschutzdammes und des Krems-Donau-Kamp-Schutzdammes sowie der Hochwasserschutz in Seitenstetten (Trefflingbach), in Lanzenkirchen (Leitha) und in der KG Altwaidhofen.


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