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SCHREMS. Am 7. März fand im Kulturhaus Schrems die erste öffentliche Diskussion zum Thema Waldviertel-Transit-Autobahn statt. Mehr als 150 interessierte BesucherInnen nahmen an der Veranstaltung teil, zu der das Verkehrs- und Regionalforum, die Grünen Schrems und die LAbg Silvia Moser eingeladen hatten.

Die Grüne Gesundheitssprecherin, Landtagsabgeordnete Silvia Moser lehnt eine Tansit-Autobahn durch das Waldviertel vehement ab. Foto: Christian Dusek

Für den vortragenden Verkehrsplaner DI Harald Frey von der TU Wien gibt es keine Belege, dass eine Autobahn dem Waldviertel nützen würde. Durch Autobahnausbauten könne kein messbarer Einfluss auf die Wirtschaftleistung einer Region abgeleitet werden. Die Steigerung des motorisierten Individualverkehrs sei eine Falle vor allem für ländliche Regionen: „Jeder Experte wird sagen, diese Autobahn brauchen wir nicht.“

Von Freys Ausführungen zeigten sich in der politischen Diskussion auch die VertreterInnen von ÖVP (NR-Abg. Martina Diesner-Wais) und SPÖ (BezVorsitzender Zwettl KommR Herbert Kraus) beeindruckt, wenngleich ihre Parteien eine „Europaspange“ befürworten. Die Neos (NÖ LAbg. Mag. Edith Kollermann) gaben sich abwartend. Bis zum Beweis des Gegenteils glaube man an eine objektive Prüfung durch das Verkehrsministerium.

Während die als Autobahn-Befürworterin bekannte FPÖ der Diskussion fern bleib, lehnen einzig die Grünen (NÖ LAbg. Mag, Silvia Moser) eine Tansit-Autobahn durch das Waldviertel vehement ab. Veranstalter und Gäste zeigten sich überzeugt, dass die öffentliche Diskussion nun konsequent weitergeführt werden muss, denn – so Verkehrsexperte Frey, „die Entscheidung, ob eine Autobahn kommt oder nicht, ist eine politische“ und betrifft alle im Wald- und Weinviertel.


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