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WALDVIERTEL. Die Planungen für eine bessere Verkehrsinfrastruktur im nördlichen Niederösterreich haben einen weiteren Schritt genommen. Die Einleitung der „Strategischen Prüfung-Verkehr“ wurde vom BMVIT offiziell aufgenommen und der Prüfungsprozess damit gestartet. „Damit wurde der nächste Schritt in Sachen Europaspange gesetzt“, so Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ) und Niederösterreichs Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko (ÖVP).

BM Hofer und LR Schleritzko mit den Vertretern des Waldviertels (v.l.n.r.: BR Eduard Köck, BR Andrea Wagner, NR Martina Diesner-Wais, NR Maurice Androsch, LR Gottfried Waldhäusl, BM Norbert Hofer, LR Ludwig Schleritzko, LAbg. Jürgen Maier, NR Walter Rosenkranz, NR Angela Fichtinger) Foto: NLK Reinberger

„Nachdem sich zuerst die Region auf den gemeinsamen Ausbau von Straßen- und Schieneninfrastruktur verständigt hat, sind wir nun auch offizielle in der Phase der „Strategischen Prüfung Verkehr“. Damit folgt jetzt eine faktenbasierte und ergebnisoffene Prüfung für dieses Infrastrukturprojekt im nördlichen Niederösterreich. Am Ende dieser Prüfung durch das BMVIT wird feststehen, wie der weitere Ausbau von Straße und Schiene in der Region aussehen wird“, informiert Schleritzko.

„Eine bedarfsgerecht ausgelegte Verkehrs-Infrastruktur ist das Rückgrat für die wirtschaftliche Entwicklung einer Region und die Lebensader für die dort lebenden Menschen. Ich freue mich, dass der Bedarf im Schienen- und Straßenbereich nun detailliert erhoben wird, damit wir eine solide Grundlage für die Entscheidung über Infrastrukturprojekte der Zukunft haben“, so Bundesminister Hofer.

Die Prüfdauer für die Europaspange liegt bei etwa zwei Jahren. Dabei werden alle Argumente für und gegen den Ausbau der Straßen- und Schieneninfrastruktur abgewogen und anhand der Fakten über das Projekt geurteilt. Bei den Konsultationen werden sowohl alle relevanten Ansprechpartner als auch die Öffentlichkeit zu Wort kommen.

Mit der neuen Europaspange, welche die S 10 in Oberösterreich und die S 3 im westlichen Weinviertel verbinden soll, dem Ausbau der Franz Josefs-Bahn und den weiteren Investitionen in das Landesstraßennetz soll die wirtschaftliche Entwicklung des nördlichen Niederösterreichs weiter angekurbelt werden. Diese Infrastrukturprojekte sind aber nur ein Teil der Regionalentwicklung.


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