Neuer Bahn-Fahrplan für Niederösterreich bringt Verbesserungen für Bezirk Gmünd

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Olivia Lentschig Olivia Lentschig, Tips Redaktion, 16.11.2019 09:00 Uhr

BEZIRK GMÜND. Ab 15. Dezember gilt der neue Bahnfahrplan auch in Niederösterreich und bringt zahlreiche Verbesserungen mit sich, die vom Land Niederösterreich und seinen Partnern finanziert werden. Auch der Bezirk Gmünd profitiert von diesen Neuerungen. 

„Niederösterreich ist schon jetzt Vize-Staatsmeister bei der Öffi-Nutzung, aber damit geben wir uns noch nicht zufrieden. Uns geht es darum die Mobilitätswende im Land voranzutreiben. Wir wollen mit attraktiven Verbindungen vom Umstieg auf den Öffentlichen Verkehr überzeugen, statt mit Strafen das Stehenlassen von PKW erzwingen“, so NÖ Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko (ÖVP).

„Das Budget für Bestellungen von Bus- und Bahnangeboten wird im kommenden Jahr um fast 40 Prozent auf 131 Millionen Euro erhöht“, betont Schleritzko. Insgesamt kann Niederösterreich gemeinsam mit seinen Partnern das Angebot im Bahnbereich so auf rund 33 Millionen Kilometer pro Jahr ausweiten. „Wir können damit an Werktagen eine halbe Million Sitzplätze in Niederösterreich anbieten. Das sind rund 10 Prozent mehr Sitzplätze als noch im vergangenen Jahr. Insgesamt sprechen wir von einer Kapazität, die etwa 10 Mal der Platzanzahl des Happel-Stadions entspricht“, erläutert Schleritzko.

Überblick über Verbesserungen in Niederösterreich

„Die zusätzlichen Angebote, welche mit 15. Dezember umgesetzt werden sollen, werden für unsere Fahrgäste konkrete Vorteile bringen: Wir bieten auf fast allen Strecken im Land zumindest einen Stundentakt und das täglich, darüber hinaus bieten wir Spätverbindungen auf allen Regionalstrecken in NÖ rund um 23 Uhr, auf den Hauptstrecken überall Verkehr bis mindestens Mitternacht und auf der Weststrecke und der Südbahn sogar bis ca. 1 Uhr“, fasst der Landesrat die wichtigsten Punkte des neuen Fahrplans zusammen.

„Derzeit werden die entsprechenden Verträge zwischen Bund und ÖBB finalisiert, die den Takt für 2020 und die nächsten 10 Jahre vorgeben sollen. Details dazu können voraussichtlich Mitte Dezember kommuniziert werden“, verweist VOR-Geschäftsführer Wolfgang Schroll auf die Voraussetzungen für dieses Angebot.

Überblick über die Verbesserungen für den Bezirk Gmünd

Franz Josefs-Bahn:

Neu: zusätzlicher „Waldviertel-Sprinter“ für Ausflugsverkehr und Wochenpendler um 18:02 Uhr ab Gmünd mit schnelleren Fahrtzeiten (an SaSoF), damit Taktlückenschluss zwischen 17 und 19 Uhr

Änderung: „Nebelstein“ (REX) verkehrt zeitlich früher um 20:02 Uhr ab Gmünd

bisher an So ganzjährig, jetzt:

Sa, So, Feiertag von Mai – Okt. ab České Velenice (bisher nur an So ganzjährig und ab Gmünd um 20:51 Uhr) – in Wintermonaten wird von meisten Fahrgästen eine frühere Verbindung gewählt

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