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GMÜND. Mit einem „Fest der 1.000 Projekte“ zogen die 18 niederösterreichischen Leader-Regionen eine erfolgreiche Zwischenbilanz in der aktuellen EU-Förderperiode 2014-2020 und stellten dabei jeweils ein Vorzeigeprojekt vor. Für die Region „Waldviertler Grenzland“ präsentierte die Stadtgemeinde Gmünd ihr Projekt zum „Haus der Gmünder Zeitgeschichte“.

Bei der Projektpräsentation beim „Fest der 1.000 Projekte“: Leader-Manager M. Huber, VP-Bürgermeisterin H. Rosenmayer, VP-Landesrätin P. Bohuslav, Projektleiter H. Winkler sowie Leader-Verein-Vertreter R. Reuberger (v.l.) Foto: mostropolis.at

Rund 200.000 Euro wurden 2018/2019 mit Unterstützung von Leader-Fördermitteln in diese neue Einrichtung in Gmünd investiert. Das „Haus der Gmünder Zeitgeschichte“ in der ehemaligen Auskunftstelle des Gmünder Flüchtlingslagers gibt seit Mai 2019 einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse des 20. Jahrhunderts in Gmünd und Ceské Velenice und geht dabei auch auf die Auswirkungen der nationalen und internationalen Geschichte auf die Region ein. Neben der Geschichte des Gmünder Flüchtlingslagers, eines der größten Lager in der damaligen Österreich-Ungarischen Monarchie, wird auch die Entwicklung der Grenze nach 1918 und der Region am „Eisernen Vorhang“ nachgezeichnet.

„Die Förderung und Unterstützung der Regionen ist uns in Niederösterreich ein großes Anliegen. Besonders wichtig ist dabei, dass die Ideen und Konzepte für die Regionen auch direkt aus den Regionen kommen. Die Projekte, die im Rahmen der ecoplus Regionalförderung durch LEADER unterstützt werden, sind hier das beste Beispiel“, erläuterte VP-Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.


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