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BEzIRK GMÜND. Mit dem neuen Veranstaltungskonzept „Gemeinde und EU“ will das Land Niederösterreich das Förderangebot der EU-Kommission speziell für Gemeinden besser kommunizieren. Für den Bezirk Gmünd waren dies die Gemeinden Bad Großpertholz, Groß Schönau, Hoheneich, Litschau, Moorbad Harbach, Reingers, Schrems und Weitra. Sie erhielten insgesamt 120.000 Euro an EU-Förderungen.

LR M. Eichtinger und M. Selmayr bei der Überreichung der„WiFi4EU“-Fördertafeln an die anwesenden Gemeindevertreter. Foto: NÖ.Regional.GmbH

Es gibt immer wieder EU-Förderungen für Gemeinden in Form von unterschiedlichen Calls. Besonders erfolgreich ist das Programm „WiFi4EU“, vor allem in Niederösterreich. Insgesamt waren bereits 102 Gemeinden bei den vergangenen drei Calls erfolgreich. Für Niederösterreich heißt dies 1.530.000 Euro an Unterstützung für Gemeinden für die Errichtung von kostenlosem WLAN an öffentlichen Plätzen. Im Rahmen eines Festaktes erhielten diese Gemeinden nun Fördertafeln, mit der sie die kostenlosen öffentlichen WLAN-Plätze für alle Nutzer gut sichtbar beschildern können. EU-Landesrat Martin Eichtinger (ÖVP) lobte die Gemeinden und ihr Engagement: „Die EU hat ein sehr breites Angebot an Unterstützungen, die sich zum Teil direkt an Gemeinden richten. Ich bin sehr froh und stolz, dass so viele Gemeinden aus Niederösterreich so clever sind, diese Chance zu ergreifen und EU-Förderungen in Anspruch nehmen.“

Walter Kirchler, Geschäftsführer der NÖ.Regional.GmbH: „Die Digitalisierung ist für uns in der Regionalentwicklung ein wichtiges Thema. Ein kostenloses WLAN in jeder Gemeinde vorzufinden gilt schon als üblicher Standard und wird nicht nur von den eigenen Gemeindebürgern erwartet, sondern vor allem auch von Gästen. Es ist wichtig, dass auch ländliche Gemeinden diesem Anspruch gerecht werden können und den technologischen Anschluss nicht verlieren.“


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