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LAINSITZTAL. Die Klima- und Energiemodellregion Lainsitztal (KEM) lud kürzlich zur Besichtigung von zwei unterschiedlichen Stromspeichern ein.

Johann Rauch (Elektro Rauch e.U), Verena Litschauer (Modellregionsmanagerin), Klaus Stebal (Obmann KEM Lainsitztal) Foto: Klima- und Energiemodellregion Lainsitztal

30 Teilnehmer folgten der Einladung zur Speicherexkursion nach Großschönau. Besichtigt wurden ein Salzwasserspeicher in der SONNENWELT Großschönau sowie ein Lithium-Eisenphosphat Speicher in der Kläranlage Großschönau.

Vortragender Johann Rauch von der Firma Elektro Rauch e.U. aus Kirchberg am Walde gab einen Überblick über die verschiedenen Arten von Speichern, deren Anwendungsbereiche und wirtschaftliche Umsetzungsmöglichkeiten. Vor Ort erklärte Rauch Technologien und Funktionsweisen der beiden Speicher inkl. eingesetzter Wechselrichter und zeigte individuelle Anwendungsbeispiele wie z.B. als „Zwischenspeicher“ von eigenem Überschuss, für „Ersatzstrom“ im Falle von Stromausfall im Netz sowie als „Inselbetrieb“ ohne Netzanschluss, auf.

Seitens der KEM Lainsitztal wurden Broschüren zu den verschiedenen Speichertechnologien sowie Förderinformationsblätter für Landwirte, Unternehmen und Gemeinden an die Teilnehmer verteilt.

Ziel der KEM Lainsitztal ist bekanntlich, bis 2030 den Jahresbedarf an Energie erneuerbar, in der Region selbst zu erzeugen. Das erfordert neben dem weiteren Ausbau der Energieerzeugung auch virtuelle und physische Speichermodelle, wie z.B. Stromspeicher. Stromspeicher können zur Netzstabilisierung beitragen und bei entsprechender Dimensionierung sogar zur Blackout Sicherung eingesetzt werden.


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