Gasaustritt in Gmunden fordert Einsatz von fünf Feuerwehren
GMUNDEN. (Update) Ein Leck an einem im Erdreich vergrabenen Gastank löste Freitagnachmittag einen größeren Feuerwehreinsatz in Gmunden aus.

Wegen des austretenden Gases mussten umliegende Anwohner aus ihren Häusern evakuiert werden, auch Wanderer, die vom Traunstein wieder die Heimreise antreten wollten, mussten die Dauer der Sperre abwarten, am Traunsee wurde ebenfalls eine Sperrzone errichtet. Nach mehreren Messungen konnten die gesamten Absperrmaßnahmen wieder aufgehoben werden.
Update
„Eine Installateur-Firma aus dem Bezirk Gmunden führte für einen Kunden Installationsarbeiten an einen vermeintlich inaktiven Flüssiggas-Erdtank in Gmunden durch. Als der Arbeiter den Tankdeckel aufschrauben wollte, bemerkte er einen Gasaustritt und entfernte sich sofort aus dem Gefahrenbereich und verständigte umgehend die Feuerwehr. Von dieser wurden aufgrund des hohen Gasaustrittes Spezialkräfte angefordert. Eine Sperre und Evakuierung in einem Umkreis von 150 Metern wurde veranlasst“, berichtet die Polizei. Es wurden mehrere Häuser, Badegäste, Wanderer und weitere vor Ort aufhältige Personen evakuiert. Da die Gefahr einer Ausbreitung des Gases auf den Traunsee bestand, wurde der Sperrkreis durch die Feuerwehr sowie der Polizei ausgeweitet. Die Spezialkräfte der Feuerwehr konnten den Tankdeckel mittels Spezialwerkzeug wieder verschließen, sodass keine Gefahr mehr vom Erdtank für die Umwelt oder Menschen ausging. Gasmessungen im Freien ergaben keine weitere gefährdende Belastung mehr. Bei dem Vorfall wurden keine Personen verletzt und keine Sachen beschädigt.


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