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Online Redaktion, 14.01.2026 19:25

GMUNDEN. (Update) Am Kleinen Schönberg ist ein Mann (61) aus dem Bezirk Eferding in den Tod gestürzt. 

Symbolfoto: laumat/Matthias Lauber
Symbolfoto: laumat/Matthias Lauber

Angehörige hatten den 61-Jährigen als vermisst gemeldet. Er hatte laut den Einsatzkräften eine Wanderung auf den Kleinen Schönberg unternommen, war aber nicht nach Hause zurückgekehrt. „Wir sind am frühen Mittwochnachmittag für den Sucheinsatz alarmiert worden“, sagte Stefan Oberkalmsteiner, Ortsstellenleiter der Bergrettung in Gmunden gegenüber den Oberösterreichischen Nachrichten.

Gemeinsam mit mehreren Kollegen stieg er auf den Kleinen Schönberg auf und begann mit der Suche. Die Bedingungen auf dem 894 Meter hohen Berg waren schlecht. „Es ist derzeit sehr rutschig“, sagte Oberkalmsteiner. Ein Hubschrauber der Polizei unterstützte die Suche aus der Luft.

Polizei ortete das Handy

Schließlich brachte eine Ortung des Handys des Vermissten den entscheidenden Hinweis. Die Bergretter begaben sich zu den von der Polizei übermittelten Koordinaten und fanden am späten Mittwochnachmittag knapp unterhalb des Gipfels die Leiche des abgestürzten Mannes. Der Polizeihubschrauber brachte den Leichnam ins Tal.

Update 15.1.

„Ein 61-Jähriger aus dem Bezirk Eferding, der am Vortag eine Bergtour auf den Kleinen Schönberg in Gmunden unternommen hatte, wurde am Mittwoch gegen 12 Uhr als abgängig gemeldet. Sofort begannen eine Streife der Polizei Gmunden und ein Beamter der Alpinpolizei mit der Fahndung. Nachdem der Pkw des 61-Jährigen rasch am Parkplatz am Fuße des Traunsteins gefunden worden ist, wurde unverzüglich eine umfangreiche Suchaktion aus der Luft und bodengebunden gestartet“, schildert die Polizei die Vorgeschichte.

Gegen 14.20 Uhr konnte der 61-jährige Bergsteiger im unwegsamen, steilen Felsgelände gefunden werden. Er dürfte am Vortag durch eine Rinne vom Gipfelgrat des Kleinen Schönbergs etwa 200 Meter abgestürzt sein und zog sich dabei tödliche Verletzungen zu. Der Leichnam wurde von der Bergrettung und der Flugpolizei Salzburg geborgen und ins Tal geflogen.


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