Kein Mordversuch, aber gefährliche Drohung: 23-Jährige nach Messer-Ankündigung in Gmunden verurteilt
WELS/GMUNDEN. Eine 23-jährige Frau musste sich am Montag wegen eines mutmaßlichen Mordversuchs vor dem Landesgericht Wels verantworten. Vom Mordversuch wurde die Angeklagte letzlich freigesprochen.
Wie mehrere Medien berichten, wurde der 23-jährigen Frau vorgeworfen, dass sie im September 2022 am Bahnhof in Gmunden offenbar vorgehabt hatte, jemanden zu erstechen. Zu der Tat ist es dann aber nicht gekommen, es gab auch kein konkretes potentielles Opfer.
Die Frau wurde festgenommen, ein Messer sichergestellt. Die Angeklagte leidet an einer psychischen Erkrankung, sie gab an, Stimmen gehört zu haben.
Die Angeklagte wurde im Prozess dann nicht wegen versuchten Mordes, sondern wegen gefährlicher Drohung zu einer bedingten Haftstrafe von sechs Monaten schuldig gesprochen. Sie muss sich in eine Therapie begeben und ihr wurde ein Bewährungshelfer für die Dauer von drei Jahren auferlegt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
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