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Schweizer bei Unfall auf der A1 bei Laakirchen ums Leben gekommen

Online Redaktion, 22.02.2026 12:21

LAAKIRCHEN. (Update) Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am Sonntagfrüh auf der Westautobahn (A1) im Gemeindegebiet von Laakirchen ereignet. Für einen Fahrzeuglenker kam jede Hilfe zu spät.

Foto: TEAM FOTOKERSCHI / WERNER KERSCHBAUMMAYR
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Gegen 8.20 Uhr wurden die Einsatzkräfte alarmiert. Rund einen Kilometer nach der Raststation Lindach in Fahrtrichtung Wien kam ein weißer Transporter aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab, durchbrach die Leitschiene und kam im Bereich einer Böschung beziehungsweise am Waldrand schwer beschädigt zum Stillstand.

Unfalllenker schwer eingeklemmt

Ersthelfer versuchten unmittelbar nach dem Unfall, dem Lenker zu Hilfe zu kommen. Der Mann, ein Schweizer, war jedoch im Fahrzeug schwer eingeklemmt. Die alarmierten Feuerwehren führten in weiterer Folge die technische Menschenrettung durch.

Das Notarztteam aus Gmunden und der Notarzthubschrauber „Martin 3“ übernahmen die medizinische Versorgung. Trotz umfassender notärztlicher Maßnahmen verstarb der Lenker noch an der Unfallstelle.

Stau

Die Freiwillige Feuerwehr Laakirchen sowie die Betriebsfeuerwehr Steyrermühl AG standen gemeinsam mit Rettungsdienst, Notarzt und Polizei so wie die ASFINAG im Einsatz. Die Unfallstelle wurde abgesichert, die Bergung des Fahrzeugs durchgeführt und ausgelaufene Betriebsmittel gebunden.

Die A1 war in Fahrtrichtung Wien im Bereich der Unfallstelle bis etwa 10 Uhr vollständig gesperrt. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und Rückstaus.

Update

„Ein 38-jähriger Staatsbürger aus der Schweiz lenkte seinen Kastenwagen am Sonntag gegen 8.10 Uhr auf der A1 Westautobahn Richtung Wien. Dabei kam er aim Gemeindegebiet von Laakirchen rechts von der Fahrbahn ab, schlitterte über einen Grünstreifen, prallte frontal gegen einen Baum und anschließend gegen die Lärmschutzwand. Durch die Wucht des Anpralles wurde der Mann in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Ein unmittelbar vor ihm fahrender 33-jähriger Verwandter sowie weitere Verkehrsteilnehmer leisteten Erste Hilfe und setzten den Notruf ab“, schildert die Polizei.

Der 38-Jährige wurde von der Feuerwehr aus dem Fahrzeugwrack befreit und der Notarzt begann sofort mit den Reanimationsmaßnahmen. Die Verletzungen waren allerdings so schwer, dass der Schweizer noch an der Unfallstelle verstorben ist. Die Westautobahn war für die Dauer der Unfallaufnahme totalgesperrt. Der Angehörige des Verstorbenen wurde durch das Kriseninterventionsteam betreut.


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