Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

GMUNDEN. Mit der Ausstellung „Delirious City“ realisiert die Künstlerin Christiane Pott ein Mammutprojekt und lässt die Besucher ab 3. September in die Welt der Malereien eintauchen.

Mischtechnik auf Leinwand (Foto: Christiane Pott)
Mischtechnik auf Leinwand (Foto: Christiane Pott)

Die im Salzburger Land lebende und konzeptionell arbeitende Künstlerin Christiane Pott liefert in meditativer Balance malerische Explosionen und emotionalen Ausdruck. An der Universität Mozarteum hat sie Malerei studiert und sich dann mit Stahlplastik auch der großen meditativen bildhauerischen Form hingegeben. Mit einigen einleitenden Worten eröffnet Kulturreferent Andreas Hecht die Vernissage am Freitag, den 9. September um 19.00 Uhr in der HIPP-Halle in Gmunden. Einführende Worte kommen auch von der Kunsthistorikerin Elvira Steinz. Die Ausstellung öffnet bereits am 3. September um 9.00 Uhr. Jeweils um 17.00 Uhr bietet die Malerin selbst Führungen durch die Ausstellung an. Zudem können interessiert Besucher im Rahmen einer kleinen Cyanotypie-Werkstatt der Künstlerin beim Arbeiten über die Schulter schauen.

Urbane Strukturen stoßen gesellschaftliche Themen an

Die scheinbar ins Unendlich wachsenden, strengen Hochhausfassaden werden zu berauschenden, vertikalen Megastrukturen. In diesem Kontext stoßen die klaren urbanen Strukturen alle gesellschaftlichen Themen an, wie Wachstum, Ordnung und Chaos, Individualität und Masse, Freiheit und Lenkung, Diversität und Konformität und bearbeiten sie aber auf völlig abstrakte Art. Die strengen Ordnungen von Vertikalen und Horizontalen lassen immer wieder chaotische Momente zu und bringen einen lebendigen Rhythmus in die Abfolgen von Baustein zu Baustein, von Geschoß zu Geschoß, von Fläche zu Fläche. Farben und Linien entführen den Betrachter in eine Meditation über Ordnungsstrukturen, Bewegungen und Licht- trotz der Dunkelheit.

Es entsteht eine Gedankenwelt, die von Fantasien und Sehnsüchten großer Metropolen erfüllt ist. Mehr Narration und mehr Wirklichkeitsnähe gibt es in diesem Malerei-Kosmos nicht!

Ort: HIPP-HALLE Gmunden, Theresienthalstraße 68a,
Ausstellungsdauer: 3.-25. September, 9.00-18.00 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung
Künstlerführungen jeweils um 17.00 Uhr
Infos zur Cyanotypie-Werkstatt hier und Anmeldungen an christiane.pott@artasyl.at

Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden