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SCHARNSTEIN/BEZIRK GMUNDEN. Das „Kripperlschau´n“ hat im Bezirk Gmunden eine lange Tradition. Noch bis 2. Februar laden viele Familien ein, ihre große Hauskrippen zu bewundern. Eine Besonderheit ist die Viechtwanger Hauskrippe von Familie Hageneder.

Hageneder (Foto: Hageneder)
Hageneder (Foto: Hageneder)

Im Haus von Martin und Maria Hageneder in Viechtwang Birihub 8 kann man zwischen Weihnachten und Maria Lichtmess deren Viechtwanger Hauskrippe besichtigen. Im Jahr 2000 legte das Ehepaar den Anfang für die ortsbezogene Landschaftskrippe. Jedes Jahr wurde fleißig weiter gebaut und geschnitzt, sodass die Hauskrippe bereits eine Fläche von sieben Quadratmetern einnimmt und von über 250 handgeschnitzten Figuren belebt wird. Die Krippe zeigt Darstellungen der wichtigsten Stationen von der Herbergsuche über die Geburt Jesu bis zur Flucht nach Ägypten.

Wer genau schaut, kann dabei einige Nachbauten von Almtaler Sehenswürdigkeiten entdecken: Die Ruine und das Schloss Scharnstein sind ebenso vertreten wie die Viechtwanger Kirche oder die Elternhäuser der Kripperlbesitzer. Das Hintergrundbild zeigt die Berge des Toten Gebirges.

Auch bei den selbstgeschnitzten Figuren lohnt sich ein genauerer Blick: Manche sind beweglich, andere zeigen das Brauchtum und Handwerk der Region. „So manche Figur hat sehr viel Ähnlichkeit mit unseren Familienangehörigen“, schmunzelt Maria Hageneder. Zu bewundern ist die Krippe noch bis Maria Lichtmess immer sonntags von 14 bis 18 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung (07615/2906).

Viele Möglichkeiten zum Kripperlschau´n

Krippenausstellungen gibt es derzeit unter anderem im Gmundner K-Hof Kammerhofmuseum, im Naturmuseum Ebensee und im Ischler Stadtmuseum, wo die Kalß-Krippe gezeigt wird. Zudem gibt es, vor allem im Inneren Salzkammergut, in vielen Häusern die Möglichkeit zum Kripperlschau´n.


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