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VORCHDORF. In der Galerie im öffentlichen Raum im Ziegelböckdurchgang und an der Fassade Lindacherstraße 1 in Vorchdorf zeigt der Künstler Rainer Nöbauer-Kammerer noch bis Ende April eine Auswahl an Installationen und Interventionen

 (Foto: Rainer Nöbauer Kammerer)
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Wiederkehrendes Thema von Nöbauer-Kammerers Arbeit sind ortspezifische Werke und Arbeiten im öffentlichen Raum. Kategorisierungen aufzulösen, Disziplinen wie Natur- und Kulturwissenschaften in Beziehung zu vorgefundenen Situationen setzen, Kunst im öffentlichen Raum und den Umgang mit Denkmalkultur skeptisch zu reflektieren und durch neue Zugänge zu erweitern, zählen zu seinen interdisziplinären Praktiken. Subtil erarbeitet Rainer Nöbauer-Kammerer eine Ästhetik des Widerstands – ohne diese per se als solche zu benennen.

Umso bezeichnender ist es, bei der Einfahrt zum Vorchdorfer Ortskern von der Autobahn kommen ein versinkendes Auto auf einem zum Abbruch bestimmten Haus zu sehen.

Rainer Nöbauer-Kammerer (* 1979 in Linz) lebt und arbeitet in Linz-Puchenau (AT). Nach seiner Ausbildung zum Bildhauer studierte er Bildende Kunst und Kulturwissenschaften an der Linzer Kunstuniversität. Zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien, u. a. Talentförderungsprämie Interdisziplinäre Kunstformen Oberösterreich, Kunstpreis Diözesan-kunstverein Linz, Förderstipendium Bundeskanzleramt Österreich, Atelierstipendium Stadtgalerie Bern. Ausstellungen in u. a. CCA Glasgow, Forum Stadtpark Graz, Transit Photo-graphies, Salzburger Kunstverein, Stadtgalerie Bern, S.Y.P Art Space Tokyo, MAERZ, Künstlerhaus Dortmund, Kunsthalle am Hamburger Platz Berlin, Landesgalerie Linz, O.K Centrum für Gegenwartskunst. Artist in Residence u. a. in Glasgow, Montpellier, Český Krumlov, Tokyo, Amsterdam, Bern, Graaff-Reinet.


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