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ST. WOLFGANG. Als Mahnmal für die globale Erwärmung und ihre potentiellen Auswirkungen ziert seit Donnerstag, 25. Juli, ein Eisberg den Wolfgangsee.

  1 / 2   Aus dem Wolfgangsee ragt derzeit ein "Iceberg" - eine Kunstinstallation als Mahnmal für die Auswirkungen der globalen Erwärmung. (Foto: Hörmandinger)

„Das Kunstwerk wird auf jeden Fall für Diskussionen sorgen - aber das ist das Wesen der Kunst“, sagt Dominik Bichler, Inhaber des Landhaus zu Appesbach in St. Wolfgang, über die Kunstinstallation „Iceberg“ des albanischen Künstlers Helidon Xhixha. Am Donnerstag, 25. Juli, nun am Wolfgangsee präsentiert, wurde die Skulptur erstmals 2015 bei der 56. Biennale von Venedig vorgestellt. Die reflektierende Oberfläche des aus Metall erbauten Kunstwerkes sollte die „Schönheit der Stadt“ und das flimmernde Spiel des Wassers einfangen - zudem steht „Iceberg“ für mehr als nur Kunst: Es soll als Mahnmal für die globale Erwärmung und ihre potentiellen Auswirkungen auf Städte, wie etwa Venedig, dienen.

Zweiter Teil des Eisbergs in Dubai

Im Rahmen der Kunstausstellung „House of Arts“ im Hangar-7 in Salzburg ist die Installation nun bis Anfang November am Wolfgangsee und direkt vor dem Landhaus zu Appesbach am Wolfgangsee zu sehen. Die Verlagerung soll der Installation eine neue Dimension verleihen, indem sie in der Landschaft des Salzkammergutes auf die klimatischen Veränderungen aufmerksam macht. „Iceberg“ besteht übrigens aus zwei Teilen - einer ziert nun den Wolfgangsee und der andere, kleinere Teil ist in der Stadt Dubai zu bestaunen.


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