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GMUNDEN. Für viele sind ehrenamtliche Helfer „Helden des Alltags“. Manche sind auch gleich mehrfach im Einsatz, wie die 16-jährige Andrea Schwarzelmüller.

Andrea Schwarzelmüller und Dominik Miljkovic sind bei der FF Gmunden im Einsatz. Foto: Tóth
Andrea Schwarzelmüller und Dominik Miljkovic sind bei der FF Gmunden im Einsatz. Foto: Tóth

Andrea Schwarzelmüller ist beim Roten Kreuz und bei der Wasserrettung aktiv. Seit Februar steht die junge Gmundnerin auch im Aktivdienst bei der Freiwilligen Feuerwehr Gmunden. „Darauf habe ich immer hingearbeitet, je mehr ich lerne, desto besser geht es mir im Einsatz“, erklärt Schwarzelmüller ihre Motivation. Besonders beeindruckt hat sie der jüngste Sturmeinsatz, den sie erstmals als aktive Feuerwehrfrau miterlebte: „Das war schon herausfordernd für mich.“

Insgesamt leisten Schwarzelmüller und ihre rund 45 aktiven Feuerwehrkollegen in Gmunden rund 500 Einsätze im Jahr. Dabei wird aber nicht jeder zu jedem Einsatz gerufen, Dominik Miljkovic, ebenfalls Mitglied der FF Gmunden, betont: „Für die Öffnung einer Lifttür braucht man weniger Leute als bei einem großen Brandeinsatz“, so der 25-jährige Familienvater. Er kam als „Quereinsteiger“ vor zwei Jahren zur FF Gmunden. 

„Jeder kann helfen“

Wie Andrea Schwarzelmüller sind für ihn die Kameradschaft und das Helfen wesentliche Motivationen. Beide haben von ihren Arbeitgebern die Erlaubnis, auch während der Dienstzeit zu Einsätzen zu fahren. Andere Feuerwehrmitglieder nehmen sich Zeitausgleich oder stehen vor allem außerhalb ihrer Arbeitszeit für Einsätze zur Verfügung, wie Gerald Kahrer, Kommandant der FF Gmunden, erklärt. Er würde sich über mehr einsatzbereite neue Feuerwehrmitglieder freuen: „Jeder kann helfen. Egal, ob jemand im Büro tätig ist, als Handwerker oder zum Beispiel als Chemiker: Wir finden für jeden den richtigen Einsatzbereich!“


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