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ST. WOLFGANG. Mit Stand gestern Abend, 20 Uhr, wurden bisher im Zusammenhang mit St. Wolfgang 209 Personen getestet, 26 davon positiv (24 in Oberösterreich, 2 in Salzburg). Alle diese Personen befinden sich in Quarantäne, das Kontaktpersonenmanagement läuft. 

Bürgermeister Franz Eisl und Tourismuschef Hans Wieser mit Mund/Nasen Schutz Foto: Hörmandinger
Bürgermeister Franz Eisl und Tourismuschef Hans Wieser mit Mund/Nasen Schutz Foto: Hörmandinger

Die bereits bekannten, in St. Wolfgang betroffenen Nachtlokale „13er Haus (Markt 13)“ und „W3“ (Markt 30) haben heute freiwillig vorübergehend ihren Betrieb bis auf weiteres eingestellt. 

Die infizierten Personen betreffen folgende Betriebe in St. Wolfgang bzw. in Salzburg:

  • Hotel Leopoldhof (Bundesland Salzburg)
  • Hotel Furian St. Wolfgang
  • Hotel Berau am Wolfgangsee
  • Hotel Seevilla St. Wolfgang
  • Hotel St. Peter St. Wolfgang
  • Eventhotel Scalaria St. Wolfgang
  • Strandhotel St. Wolfgang
  • Pizzeria Mirabella St. Wolfgang
  • Nachtlokal „13er Haus“
  • Nachtlokal „W3“

Heute werden weitere Testungen in den oben genannten Betrieben stattfinden. Gästen, die sich seit 17. Juli 2020 in einem der oben genannten Tourismusbetriebe in St. Wolfgang (oder Salzburg) aufgehalten haben, wird präventiv geraten, ihren Gesundheitszustand genau zu beobachten. Im Falle auftretender Symptome wie Kurzatmigkeit, Halsschmerzen, Entzündungen der oberen Atemwege, Fieber, trockenem Husten oder plötzlichem Verlust des Geschmacks-/Geruchssinnes sollte umgehend die telefonische Gesundheitsberatung 1450 kontaktiert werden. Gäste, die sich proaktiv testen lassen möchten, werden dazu die Möglichkeit bekommen.

Praktikanten dürften sich in der Freizeit angesteckt haben

Laut einer Information der Gemeinde auf Facebook „liegt der Schluss nahe, dass die Infektionen der betroffenen Praktikantinnen und Praktikanten im Freizeitbereich außerhalb des Dienstbetriebes erfolgt sind.“ Vermutet werden Infektionen in einem Nachtlokal. Er würde dennoch vorerst nicht von einem „Praktikantencluster“ sprechen, so Bürgermeister Eisl. Es müsse jedoch rasch über Sperrstundeneinschränkungen und Besucherhöchstzahlen in den betroffenen Lokalen nachgedacht werden - derzeit sind die betroffenen Lokale durch die Betreiber bis auf weiteres geschlossen.

Die Gemeinde verweist in ihrem Facebook-Eintrag auch auf die Gemeindeärztin, die eine Übertragung an Gäste für äußerst unwahrscheinlich hält, da in den Betrieben sehr genau auf Mund/Nasenschutz geachtet werde.

„Gemeinsam mit unseren Betrieben müssen wir trotzdem weiterhin alles unternehmen, um die Sicherheit unserer Gäste, Einheimischen und Mitarbeiter aufrecht zu erhalten“, betonte der Geschäftsführer der Wolfgangsee Toruismus Gesellschaft Hans Wieser.

Testung aller Mitarbeiter

Auf Initiative von 26 Tourismusbetrieben aus der Region Wolfgangsee findet seit gestern im Rahmen der seit einem Monat geplanten freiwilligen Testreihe eine Testung der mehr als 500 Mitarbeiter statt.


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