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GSCHWANDT. Mit „Die Saat des Bösen“ hat der Gschwandtner Musiker und Autor Alfred Ziermayr erneut einen Roman verfasst. Ein Krimi – und gleichzeitig eine Liebesgeschichte. Ort der Handlung ist Gmunden.

Alfred Ziermayr (Foto: privat)
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Ziermayr selbst nennt sein Werk eine „Liebesgeschichte in kriminalistischem Kostüm“. Protagonist ist der introvertierte, feinsinnige, vom Leben enttäuschte Elias, dessen tristes Dasein eine fulminante Wendung hin zum Guten erfährt, als er Jasmin kennen und lieben lernt. Aber Jasmin trägt ein Geheimnis mit sich herum, das Elisa besser nicht entdeckt hätte. Denn nun vollzieht sich eine neuerliche Wendung mit ihm – allerdings in entgegengesetzte Richtung.

Dass die Handlung in Gmunden spielt, erklärt Ziermayr so: „Einesteils, weil ich hier lebe und arbeite und zweitens, weil bei der Fülle an ermittelnden Kriminalinspektoren andernorts für Gmunden längst einer überfällig war.“ Weitere Werke – nicht zwangsläufig als Krimis – sind in Planung.

Beim Schreiben ginge es ihm um Wirklichkeitsnähe: „Ich wollte keine Übermenschen, die nie auf die Toilette müssen, nie essen, nie trinken oder schlafen müssen und jede noch so aussichtslose Situation souverän meistern. Ich wollte über ganz ‚normale‘ Menschen schreiben und plausibel darstellen wie diese ganz ‚normalen‘ Menschen unter gewissen Umständen bis zum Mord getrieben werden können“, so der Autor.

Einblicke ins Buch gibt Ziermayr bei einer Doppel-Lesung „In Ewigkeit Amen“ mit Pfarrer Günter Ungar am Donnerstag, 21. April, im Rathaus.

Buchinfos: „Die Saat des Bösen“ Verlag Federfrei, ISBN: 978-3-99074-180-1, 215 Seiten, 13,90 Euro

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