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EBENSEE. Um für den Ernstfall gerüstet zu sein, bot die Freiwillige Feuerwehr Ebensee eine „Heißausbildung“ an. Florianis aus dem ganzen Bezirk nahmen daran teil.

Die Florianis übten unter heißen Bedingungen. (Foto: Hörmandinger)
Die Florianis übten unter heißen Bedingungen. (Foto: Hörmandinger)

Insgesamt 106 Kameraden aus 21 Feuerwehren des Bezirks Gmunden nahmen an der Heißausbildung teil, die die FF Ebensee gemeinsam mit der Firma Firefighting KG organisierte.

Eigener Container zum Üben

In einem extra dafür angefertigten Container wurde bei der Heißausbildung ein Feuer entfacht. Damit konnten die Florianis verschiedene Szenarien unter kontrollierten Bedingungen üben. Dabei trainierten die Kameraden etwa einen Flashover, einen schlagartigen Übergang vom Entstehungs- zum Vollbrand.

Explosion durch Backdraft

Fehlt bei einem Brand in einem geschlossenen Raum Sauerstoff, erstickt zwar das Feuer, die Temperatur bleibt aber weiterhin hoch: ein sogenannter Backdraft. Öffnet sich dazu eine Tür und gelangt Sauerstoff in den Raum, entzünden sich die Rauchgase explosionsartig. Des Weiteren übten die Kameraden die Wärmegewöhnung, Löschtechniken, den Umgang mit Hohlstahlrohren und das richtige Öffnen von Türen. Mit diesem Training unter realen Bedingungen sind die Feuerwehren des Bezirkes gerüstet, um im Ernstfall auch verschiedene seltene Brandphänomene exakt und gezielt zu bekämpfen.


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