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EBENSEE. Die Amphibienwanderung am Offensee konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Mehr als 4.000 Tiere wurden entlang des Amphibienzauns gezählt und sicher über die Straße gebracht. Den Großteil machten Erdkröten aus, daneben wurden auch Grasfrösche und Bergmolche erfasst.

Täglich wurde der Zaun von freiwilligen Helfern kontrolliert. (Foto: Tatár)
Täglich wurde der Zaun von freiwilligen Helfern kontrolliert. (Foto: Tatár)

Anfang März wurde der Amphibienzaun zum Schutz der Tiere vom Bauhof der Marktgemeinde Ebensee aufgebaut und stand acht Wochen lang.

Täglich kontrollierten 23 freiwillige Helfer die entlang des Zauns eingegrabenen Kübel und brachten die Tiere sicher über die Straße zum Offensee.

Schwierige Bedingungen

Die diesjährige Wanderung der Amphibien stellte die Helfer vor besondere Herausforderungen. Neben längeren Trockenperioden sorgte auch ein Wintereinbruch rund um Ostern mit Schnee und kalten Temperaturen für schwierige Bedingungen.

Wichtiger Beitrag

Seit 2017 gibt es den Amphibienzaun am Offensee. Während zuvor jedes Jahr viele Tiere auf der Straße starben, können sie nun geschützt zu ihren Laichplätzen gelangen. Die Wanderstrecke gilt als wichtiger Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt.

Gemeinsamer Austausch

Zum Abschluss der Aktion lud Vizebürgermeisterin Franziska Zohner-Kienesberger die freiwilligen Helfer zu einer gemeinsamen Jause ein. Auch Experten aus dem Bereich Naturschutz nutzten das Treffen zum fachlichen Austausch.


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