Triathlonehepaar Gschwandtner setzt sportliche Akzente
ALTMÜNSTER/WELS. Barbara und Bernd Gschwandtner haben in der abgelaufenen Triathlonsaison mit starken Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Während Barbara Gschwandtner den oberösterreichischen Triathlon Sprint Cup dominierte, gelang ihrem Mann Bernd trotz einer hartnäckigen Achillessehnenverletzung die Qualifikation für die Ironman-70.3-Weltmeisterschaft 2026.
Die 42-jährige Altmünsterin Barbara Gschwandtner, die für das Tri Team Wels an den Start geht, sicherte sich den Gesamtsieg im oberösterreichischen Triathlon Sprint Cup. Sie gewann sowohl ihre Altersklasse als auch die Gesamtwertung aller Starter. In fünf Bewerben der Cupserie erreichte sie vier Siege und einen zweiten Platz. Besonders im Schwimmen und Radfahren setzte sie sich regelmäßig entscheidend ab und verteidigte ihre Führung im abschließenden Lauf mit Konstanz und Übersicht.
Konstanz im Sprint Cup
Die Leistungen von Barbara Gschwandtner prägten die gesamte Saison. Ihre konstante Platzierung an der Spitze machte sie zur erfolgreichsten Athletin des Cups. Mit ihren Stärken in den ersten beiden Disziplinen legte sie häufig den Grundstein für ihre Erfolge und ließ der Konkurrenz nur wenig Spielraum.
Qualifikation für die Weltmeisterschaft
Auch Bernd Gschwandtner, 46 Jahre alt und ebenfalls für das Tri Team Wels startend, setzte sportliche Akzente. Aufgrund einer Achillessehnenverletzung war er über Monate hinweg auf Schwimmen und Radfahren beschränkt und unterstützte seine Frau intensiv bei deren Wettkämpfen. Erst ab August war ein vorsichtiger Wiedereinstieg ins Lauftraining möglich.
Beim Ironman 70.3 in Poreč in Kroatien gelang ihm dennoch zum zweiten Mal nach 2023 die Qualifikation für die Ironman-70.3-Weltmeisterschaft. Diese findet im September 2026 in Nizza statt. Eine starke Radleistung bildete die Grundlage für diesen Erfolg.
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