Regionale „Industriekultur“ erlebbar machen
LAAKIRCHEN. Die Vergangenheit der Region als industrielles Zentrum kommt in den Tourismuskonzepten bisher nur wenig vor. Bei einem Forum im Veranstaltungszentrum ALFA wurden nun konkrete Schritte gesetzt.

Das Thema „Industriekultur“ entstand bereits bei der Fusionierung der Tourismusgemeinden Traunsee, Almtal und Laakirchen. Für die „Kulturhauptstadt 2024“ soll es nun konkret ausgearbeitet werden. Ziel ist es, buchbare Angebote mit Wertschöpfung zu entwickeln und den Menschen lebendige Industriekultur in Form von Geschichten und Orten näher zu bringen.
Dabei sollen keine neuen Begegnungsorte geschaffen, sondern bestehende Kultur- und Industriebetriebe vernetzt werden. Unter anderem ist eine Veranstaltung „Die lange Nacht der Industriekultur“ geplant: Industriedenkmäler, Industrie Leerstände aber auch moderne Industriebetriebe öffnen Teile ihres Unternehmens und gewähren exklusive Einblicke.
Gemeinsam Ideen entwickelt
In einem gemeinsamen Forum wurde das Projekt nun regionsübergreifend von den einzelnen Unternehmen geformt. Die entstandenen Angebote reichen von einem Kinderprogramm, Themen- und Radwegen, die eine Verbindung der Betriebe schaffen sollen, bis zu Souvenirs. Aber auch Unterkünfte im Industriegebiet, die den Gästen ein richtiggehendes „Eintauchen“ ins Thema ermöglichen, wurden angedacht. Ein wesentlicher Faktor ist auch die Mobilität.
Weitere Foren, in denen die nächsten Ideen und Arbeitsschritte ausgearbeitet werden sollen, sind bereits in Planung.


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