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BAD ISCHL. Bürgermeisterkandidat Hannes Mathes organisiert Experten, um Lösungen für die Verkehrsprobleme der Stadt zu finden.

Setzen Initiative für rascher Lösungen der Ischler Verkehrsprobleme: StR Lorenz Müllegger, Ursula Bittner und Bürgermeister-Kandidat Hannes Mathes (v. li.) Foto: privat

Verkehrssituation wird täglich schwieriger

Die Verkehrssituation in Bad Ischl wird von Tag zu Tag schwieriger. Doch nun kommt Bewegung in die Ischler Verkehrspolitik. Bürgermeister-Kandidat Hannes Mathes konnte Experten nach Ischl holen, um vernünftige Lösungen für die gravierenden Verkehrsprobleme zu erarbeiten. Viele  Ischler sind schon in der Früh damit konfrontiert, keinen Parkplatz am Weg zur Arbeit zu finden. Auch in den Wohngebieten zeigen sich immer deutlicher die Planungsfehler der Vergangenheit. „Wir müssen nun für Einheimische, Mitarbeiter aber auch für die Gäste Lösungsansätze finden“, fordert der neue Bürgermeister-Kandidat Mathes die Stadtregierung erneut zum Handeln auf. „Wir können aber nicht darauf warten, dass man sich im Rathaus einigt – deshalb bin ich nun selbst aktiv geworden und habe auf meine Kosten Profis nach Ischl eingeladen“, so Mathes.

Rasche Analyse und Optimierung der Verkehrsströme

Auf Initiative von Mathes waren kürzlich Experten der deutschen Firma Goldbeck – der größte Parkhausbetreiber in Europa – in der Kaiserstadt und haben sich einen ersten Eindruck verschafft. Und die Erstanalyse zeigt den großen Handlungsbedarf in Ischl. In einem ersten Schritt sollte die Verkehrssituation in Ischl optimiert werden und die möglichen Flächen für Parkhäuser sondiert werden. „Wir haben vom geplanten Hotel hinter dem Kurhaus gehört – allein bei diesem Projekt werden ca. 200 zusätzliche Stellflächen benötigt“, so der Vertreter der Firma Goldbeck, der darüber hinaus auch dringend anrät, die Verkehrsführung in diesem Stadtviertel zu optimieren, weil sonst ein weiteres Verkehrsproblem auftauchen könnte. „Wir sind verwundert, dass man diese Probleme so lange nicht angegangen hat“, so die ernüchternde Reaktion der Fachleute.

Parkhaus auf der Kaiserinsel

Als eine Möglichkeit schlägt die Firma Goldbeck vor, auf der Kaiserinsel ein Parkhaus zu errichten. Das könnte durchaus durch die Stadt selbst geschehen. „Wir sind sowohl als Berater tätig und betreuen derartige Projekte, können aber auch ein Full-Service bieten, das die Planung, Errichtung und den Betrieb beinhaltet“, beschreibt der Vertreter von Goldbeck den Leistungsumfang des Park-, Verkehrs und Baukonzerns. Als akuten Bedarf an Parkplätzen ortet der Goldbeck-Mann zirka 450 Stellflächen, die Ischl dringend braucht. „So ein Projekt lässt sich in 9 – 12 Monaten planen und die Errichtung kann in einem ähnlichen Zeitraum gemacht werden“.

Keine Zeit verlieren und rasch Entscheidungen treffen

„Wir brauchen Parkplätze wie einen Bissen Brot – für unsere Mitarbeiter und für unsere Kunden“, bringt die Geschäftsfrau Ursula Bittner die Sorgen und Wünsche der Ischler Kaufleute auf den Punkt. Wirtschaftsstadtrat Lorenz Müllegger bestätigt die Verkehrsprobleme und ergänzt „Seit ich im Frühjahr in den Stadtrat gewählt wurde, wird das Problem diskutiert – geschehen ist bis jetzt nichts“, sagt Müllegger verärgert. Deshalb ergreift Mathes jetzt die Initiative: „Ischl braucht ein ordentliches Verkehrskonzept, ein modernes Parkleit-System und vor allem Parkplätze an den richtigen Plätzen.“ Er hofft, dass die Stadtregierung seine Vorschläge aufgreift und es rasch zu konkreten Aktivitäten kommt. „Ischl braucht Zukunfts-Lösungen und keine Polit-Streitereien – dafür werde ich mit meinem Team in den nächsten Jahren arbeiten“, sagt Mathes abschließend.


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