Gmunden will kräftig investieren
GMUNDEN. In der Budgetsitzung des Gemeinderates präsentierte Finanzstadtrat Thomas Höpolzeder den Voranschlag für das kommende Jahr. Im ordentlichen Haushalt sind Investitionen in Höhe von zwei Millionen Euro vorgesehen, dazu kommen rund 9,7 Millionen Euro im außerordentlichen Haushalt

Unter den geplanten Projekten sind unter anderem der Umbau bzw. die Sanierung des Rathauses (220.000 Euro), die Sanierung der Landesmusikschule (1,3 Millionen Euro), die Errichtung einer Park & Ride-Anlage beim Bahnhof Engelhof (400.000 Euro), ein Parkraumkonzept samt vernetzter Besucherlenkung (100.000 Euro), neue WC-Anlagen in Weyer und in Franzl im Holz (220.000 Euro), Photovoltaikanlagen und E-Ladestellen (230.000 Euro), Straßen- und Brückensanierungen (eine Million Euro) und der Ausbau und die Verbesserung der Radwege (100.000 Euro).
Parkhaus Michelgründe
Vier Millionen Euro sind für die erste Tranche der Errichtung des Parkhauses auf den Michelgründen vorgesehen. Das insgesamt acht Millionen Euro teure Projekt soll Ersatz für jene Parkplätze bieten, die durch die (Wieder-)Bebauung des Seebahnhofareals wegfallen werden. Die Bewirtschaftung des Parkhauses soll sowohl die Errichtungs- als auch die laufenden Kosten hereinspielen, weshalb die Garage keine Belastung für das Budget darstelle, führte Thomas Höpolzeder aus.
Insgesamt sind für 2022 Einnahmen von 61,4 Millionen Euro geplant. Sie stehen vorgesehenen Ausgaben von 62,5 Millionen Euro gegenüber. Das Minus von 1,1 Millionen Euro ist durch liquide Mittel der Stadt gedeckt. Da die Landesregierung eine entsprechende Ausnahmeregelung verlängert hat, gilt der Haushalt damit als ausgeglichen. Den Schuldenstand kann die Stadtgemeinde 2022 um 2,8 Millionen auf 25,5 Millionen Euro reduzieren. Der Budgetentwurf wurde mit Stimmenmehrheit angenommen, die vor wenigen Wochen neu in den Gemeinderat eingezogenen Neos enthielten sich der Stimme.


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