Diskussion: Zukunftsorientiertes Bauen statt Versiegelung
BAD ISCHL. Der Verein „Lebenskultur Kaltenbach“ organisierte am Donnerstag, 14. März, eine Veranstaltung in Bad Ischl zum Thema „Zukunftsorientiertes Bauen statt Versiegelung“, bei der auch der Umweltanwalt Martin Donat sowie einige Ischler Stadtpolitiker anwesend waren.

Über einen breiten und interessierten Zuspruch konnte sich der Verein „Lebenskultur Kaltenbach“ in Bad Ischl freuen, als sie am Donnerstag, 14. März, zu einer Veranstaltung zum Thema „Zukunftsorientiertes Bauen statt Versiegelung“ in den Bad Ischl Sparkassensaal lud. Umweltanwalt Martin Donat hielt einen Vortrag über den Umgang mit den Ressourcen der Natur in Österreich, seine Forderung ist eine minimale Versiegelung, trotz der emotionalen Bedeutung von Wohnsituationen.
Bauvorhaben in Ischl thematisiert
Mehrere Bauvorhaben in Bad Ischl, die den Bewohnern Sorgen bereiten, kam bei der Veranstaltung zur Sprache. Konkret betrifft dies etwa die Dumbastraße in Kaltenbach sowie ein Gebiet am Fuße des Siriuskogels, bei denen die Anwohner problematische Planungen der städtischen Baupolitik orten. Sie fordern etwa Rückwidmungen, breite grüne Korridore mit Bäumen und „runter mit der Geschossanzahl“. Dabei wollen sie ihre Häuser vor Wasserschäden und Hangrutschungen schützen, ebenso wie die Wohnqualität und Grünflächen erhalten, so die Anrainer.
In der anschließenden Diskussion, bei der sich viele anwesende Bewohner und Stadtpolitiker beteiligten, wurden Argumente zu klimafittem Bauen ausgetauscht. Dabei gab es viele Ideen, letztendlich aber keine Lösung der Problematik. Die Veranstalter weisen darauf hin, dass „noch wurde nicht gebaut. Man könnte die Planungen noch zu geglückten Wohnprojekten werden lassen“.


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