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BAD ISCHL. Im Vorfeld an das Ö3-Weihnachtswunder ließ die Kostenschätzung die Wogen in der Gemeindepolitik hochgehen. Nun gibt die Stadtgemeinde Entwarnung: Die tatsächlichen Kosten würden weit unter der angenommenen Summe liegen.

v.l. Bürgermeisterin Ines Schiller mit den Ö3-Moderatoren Robert Kratky, Gabi Hiller und Andi Knoll. (Foto: Stadtgemeinde Bad Ischl)

Vergangenes Jahr durfte Bad Ischl Gastgeber des Ö3-Weihnachtswunders sein, das trotz wetterbedingten Herausforderungen eine neue Spendenrekordsumme von mehr als fünf Millionen Euro für Familien in Not in Österreich sammelte.

Diskussionen und Kritik im Vorfeld wegen hoher Kosten

Im Vorfeld an die Veranstaltung gab es viel Kritik und noch mehr Diskussionen ob der Kosten für die Stadtgemeinde: Beim Grundsatzbeschluss im Juni 2023 ging der Gemeinderat von etwa 100.000 Euro aus, die Kostenschätzung kurz vor der Veranstaltung belief sich dann auf fast 300.000 Euro - also dreimal so viel als angenommen. Nun gibt die Stadtgemeinde Entwarnung: Die tatsächlichen Kosten für die Stadt Bad Ischl seien auf 131.000 Euro reduziert worden. Dieses Ergebnis sei vor allem der Unterstützung durch zahlreiche Freiwillige, der Feuerwehr, Sponsoren und dem Tourismusverband Bad Ischl zu verdanken. Nicht einberechnet wurden dabei aber die Leistungen des Wirtschaftshofes, die die Stadtgemeinde - wie bei vielen anderen Veranstaltungen - unterstützt. Einer Presseaussendung zufolge belaufen sich diese auf 12.500 Euro.

Positive Effekte im Vordergrund

Bürgermeisterin Ines Schiller (SP) zieht eine positive Bilanz: „Das Ö3-Weihnachtswunder hat gezeigt, wie stark der Zusammenhalt in unserer Gemeinde ist und welch positive Auswirkungen solch ein Event für alle Beteiligten haben kann. Ich bin stolz darauf, dass wir gemeinsam dieses großartige Ergebnis erzielen konnten und danke allen, die dazu beigetragen haben. Bad Ischl hat sich als großartiger Gastgeber präsentiert. Ein besonderer Dank gilt auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Stadtamtes und des Wirtschaftshofes, die mit ihrer Arbeit im Hintergrund für einen reibungslosen Ablauf des Events gesorgt haben.“

Die positiven Effekte des Ö3-Weihnachtswunders seien vielfältig gewesen. Neben dem sozialen Engagement, das im Mittelpunkt stand, haben die zahlreichen Besucher für eine belebte Innenstadt gesorgt. Geschäfte und Gastronomie profitierten von dem regen Treiben und der festlichen Stimmung. Hinzu komme der große Werbewert, da Bad Ischl fünf Tage lang in aller Munde und in den Hörfrequenzen von Ö3 zu hören war.


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