Gemeinderat Bad Ischl beschließt Finanzierung für Sanierung des Lehár-Theaters
BAD ISCHL. Der Gemeinderat der Stadt Bad Ischl hat den Finanzierungsplan für die Sanierung des Lehár-Theaters beschlossen. Damit kann das Kulturprojekt mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 8,2 Millionen Euro umgesetzt werden.

Durch Förderungen von Bund und Land Oberösterreich muss die Stadtgemeinde rund 2,1 Millionen Euro und damit etwa 26 Prozent der Gesamtkosten selbst tragen. Laut Stadt sei damit eine tragfähige Finanzierung gesichert: Eine Verschiebung der Sanierung hätte den vereinbarten Finanzierungsplan in Frage gestellt und für die Gemeinde höhere Kosten verursacht.
Neuer Zubau geplant
Das sanierte Lehár-Theater soll künftig wieder für Konzerte, Theater, Kabarett, Kino und Präsentationen sowie für heimische Vereine zur Verfügung stehen. Geplant ist außerdem ein neuer Zubau mit Gastronomiekonzept, der zur Belebung des Stadtzentrums beitragen soll.
Bürgermeisterin Ines Schiller (SPÖ) bedankt sich bei den Fördergebern und Projektpartnern: „Gemeinsam ist es gelungen, eine für die Stadt machbare Finanzierung zu garantieren und gleichzeitig eine zukunftsweisende Investition zu tätigen, von der Bad Ischl über den Kulturbereich hinaus profitieren wird.“
2027 in neuem Glanz
Mit dem Gemeinderatsbeschluss ist der Start der Bauarbeiten möglich. Das Ziel ist, dass das Lehár-Theater zum 200-jährigen Jubiläum im Jahr 2027 in neuem Glanz erstrahlt, auch wenn eine Bespielung zu diesem Zeitpunkt noch nicht möglich sein sollte.


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