Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

GÖPFRITZ AN DER WILD. Für ihr besonderes Engagement im Bereich der Energieeffizienz wurde die Marktgemeinde Göpfritz an der Wild vergangenes Jahr als Energie-Vorbildgemeinde ausgezeichnet. Eine eigene, auf Initiative von Landeshauptmann-Stellvertreter Stephan Pernkopf ins Leben gerufene Serviceoffensive soll Niederösterreichs Vorbildgemeinden beim Umsetzen weiterer Maßnahmen zur Energieeinsparung unterstützen.

Vizebürgermeister Werner Scheidl, Umweltgemeinderätin Regina Koller, Bürgermeisterin Silvia Riedl-Weixlbraun, Energie-Beraterin Verena Häusler, Energiebeauftragte Anita Wöger; Foto: Gemeinde Göpfritz

„Als erstes Bundesland mit einem Ölkesselverbot für Neubauten und mit Strom aus 100 Prozent erneuerbarer Energie haben wir schon einiges geschafft. Jetzt setzen wir auf die Vorbildfunktion unserer Gemeinden. Als starke Partner im ländlichen Raum sind die Vorbildgemeinden im Energiebereich absolute Vorreiter. Das soll auch so bleiben, deshalb haben wir ein spezielles Unterstützungspaket für sie geschnürt“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Stephan Pernkopf.

Förderung neuer Heizungsanlage

 Speziell auf die Bedürfnisse von Vorbildgemeinden ausgerichtet, wurde eine neue Förderung zur Optimierung von Heizungsanlagen beziehungsweise zum Heizungspumpentausch in gemeindeeigenen Gebäuden ins Leben gerufen, bei der Niederösterreichs Gemeinden bis zu 5.000 Euro erhalten. „Damit diese Einsparpotenziale auch genützt werden, erhalten alle 210 Energie VORBILD-Gemeinden 2019 einen Fachexperten der Energieberatung Niederösterreich bereitgestellt. Diese sollen in den Gemeinden konkrete Maßnahmen zur Energieeinsparung aufzeigen, die wirtschaftlich sind und mit geringen Investitionen umgesetzt werden können“, beschreibt Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur Niederösterreich, den Schwerpunkt der Serviceoffensive.

Göpfritz an der Wild verfolgt konsequent den Einsparpfad

Verena Häusler von der Energieberatung Niederösterreich hat verschiedene Gebäude und Anlagen der Marktgemeinde auf Energieeinsparungen begutachtet. Aufgrund der guten Energiebuchhaltung der Energiebeauftragten Anita Wögerer konnte sie gezielt Gebäude, Fahrzeuge und Anlagen auf ihr Energieeinsparpotenzial hin untersuchen. Der Gemeinderat wird in der nächsten Sitzung über die von ihr vorgeschlagenen Maßnahmen informiert. Das werden nur Maßnahmen sein, die sich mittelfristig für die Gemeinde rechnen werden. „In den letzten Jahren haben wir sehr viel Energie in den Aufbau einer funktionierenden Energiebuchhaltung gelegt. Jetzt gehen wird daran Schritt für Schritt die Energieeffizienz zu erhöhen. Dadurch leisten wir nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz, sondern senken auch nachhaltig die laufenden Betriebskosten“, zeigt sich Bürgermeisterin Silvia Riedl-Weixlbraun von der Serviceoffensive der Energie- und Umweltagentur NÖ begeistert.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden