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BEZIRK SCHEIBBS. Stark anhaltender Schneefall und Windverwehungen hatten die Gemeinden Gaming und Göstling fest im Griff – weshalb die Region vom 9. bis zum 18. Jänner als Katastrophengebiet eingestuft wurde. 

„Die Liftanlagen am Hochkar gibt es seit 1965 und bis heuer musste das Skigebiet noch nie evakuiert werden – dies geschah als Vorsichtsmaßnahme, da man nicht wusste wie sich die Situation weiterentwickelt. Auch einen derart langen Liftstillstand gab es noch nie. Es hat in sehr kurzer Zeit so viel geschneit, dass die Schneemassen nicht mehr zu bewältigen waren. Im Ort selbst sind die Bewohner glimpflich davongekommen. Vorsichtshalber wurden Häuser vom Schnee befreit, das Katastrophengebiet betraf vor allem die Hochalpenstraße. Grundsätzlich ist nun von der Schneesituation her Ruhe eingekehrt, der Normalbetrieb funktioniert und die Saison kann wieder weitergehen“, informiert Amtsleiter Walter Ruspekhofer stellvertretend für Bürgermeister Friedrich Fahrnberger (ÖVP).

„Die Lage ist nun absolut entspannt“

„Das Problem an und für sich war nicht der starke Schneefall, sondern es waren die Windverfrachtungen. Die Lage ist nun absolut entspannt und es kommen viele Gäste – vor allem Langläufer nutzen die Loipen stark. Der Tourismus im Februar im Hinblick auf die bevorstehenden Semesterferien in den unterschiedlichen Bundesländern ist gesichert“, erzählt Gamings Bürgermeisterin und Nationalratsabgeordnete Renate Gruber (SPÖ).

Zahlreiche Einsatzstunden geleistet

Vom 9. bis zum 18. Jänner leisteten die Freiwilligen Feuerwehren 8.341 Einsatzstunden am Hochkar. Das Österreichische Bundesheer 5.644 Stunden, die Bergrettung 175 Stunden, das Rote Kreuz 60 Stunden, der Niederösterreichische Straßendienst 810 Stunden sowie die Polizei 210 Stunden. Auch freiwillige Helfer unterstützten die Einsatzkräfte.


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