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GRAMASTETTEN/PYENONGCHANG. Pyeongchang. Wenn in Südkorea um Gold, Silber und Bronze gekämpft wird, sind auch die Fans oberösterreichischer Sportler mit dabei. So auch Vertreter des Fanclub Vincent Kriechmayr, die sich bei Redaktionsschluss noch nicht über das Ergebnis des Sportlers bei der Olympia-Abfahrt freuen konnten.
 

Der Fanclub von Vincent Kriechmayr vertreibt sich in Südkorea die Zeit – bis das Wetter besser wird und ein Rennen möglich ist. Foto: Fanclub/Schöllhammer

Starker Wind in Pyeongchang verhinderte die Austragung der Olympia-Abfahrt zum ursprünglichen Zeitpunkt. Kein Grund für die Fans, die für ihren Vincent elf Stunden von Europa nach Asien geflogen sind, zu verzweifeln: „Wir haben uns den Spaß trotzdem nicht verderben lassen und sind ein wenig durch Gangneung gewandert und es wird an jeder Straßenecke etwas für die Olympiafans geboten“, erklärt Monika Schöllhammer, Obfrau des Fan-Clubs und Cousine von Vincent Kriechmayr, die auch über Schwierigkeiten vor Ort erzählt. „Den Tag wollten wir nutzen, um etwas Olympialuft zu schnuppern, da wir gestern nach einer langen Reise erst am Abend im Hotel angekommen sind. In Gangneung wollten wir einen Eiskunstlaufbewerb besuchen, daraus ist leider nichts geworden, da alle Tickets ausschließlich mit Won oder Visa Karte bezahlbar sind. Mit Mastercard ist man hier komplett hilflos. Alle haben uns empfohlen, direkt hier Geld zu beheben, um Wechselgebühren zu vermeiden. Leider ist es uns bis jetzt am Abend bei vielen Geldautomaten nicht gelungen, die begehrten Won zu beheben, obwohl alle Karten für Korea gemeldet wurden ... das sind so die Tücken von Korea.“

Fans leiden oft mit

Normalerweise besucht der Fanclub nur Rennen in Europa. Ein Flug von elf Stunden – wie nach Südkorea – ist halt nicht immer möglich, nicht nur wegen der Kosten. „Bei unseren Fanfahrten kann jeder mitmachen, es gibt keinen Mitgliedsbeitrag. Und ich empfehle jedem, einmal die Spannung vor Ort zu erleben. Auch wenn man bei besonders schwierigen Abfahrten – wie in Kitzbühel – besonders mitleidet. Noch dazu wenn man den Athleten gut kennt oder mit ihm verwandt ist.


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