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Hochwasser-Katastrophe simuliert: Einsatz-Organisationen probten zeitgleich in drei Bundesländern für den Ernstfall

Markus Hochgatterer, 02.12.2018 13:24

GREIN. Am Freitag fand die größte länderübergreifende Donauhochwasser-Übung in der österreichischen Geschichte statt. Einsatzkräfte und Krisenstäbe der Bundesländer Oberösterreich, Niederösterreich und Wien probten dabei gemeinsam für den Ernstfall. Simuliert wurde eine Hochwasser-Katastrophe schlimmer als jene im Jahr 2013.

Übungsannahme war eine Donauhochwasser-Katastrophe zwischen Schärding und Hainburg. In Grein an der Donau wurde die Personenbergung trainert. Foto: Hochgatterer

Bereits am Vorabend der Übung wurden etwa in der Stadt Grein, die 2013 nur dank der mobilen Machlanddamm-Elemente an einer Katastrophe vorbeischrammte, der Mobilschutz in voller Höhe aufgebaut. Während vielerorts der Ernstfall nur simuliert wurde, wurde auf der Donau bei Grein ein Echteinsatz der NÖ Wasserrettung durchgeführt. Diesen Einsatz beobachteten vom Kai aus auch Landeshauptmann Thomas Stelzer und Sicherheitslandesrat Elmar Podgorschek. Mehrere in der Donau treibende Personen wurden von der Wasserrettung NÖ in ein Boot gerettet. 

Diverse Einsatzorganisationen gefordert

Im Zuge der länderübergreifenden Übung waren die Landesfeuerwehrverbände, das Rote Kreuz, die Landespolizeikommanden, der Arbeiter-Samariter-Bund und auch die Wasserrettung im Einsatz. „Im Ernstfall muss alles passen, daher ist es umso wichtiger Szenarien, wie diese, einmal im Übungseinsatz durchzuarbeiten“, so Pergs Bezirksfeuerwehr-Kommandant Josef Lindner. Im Bezirk Perg waren an der Übung die Gemeinden Grein, Langenstein, Mitterkirchen und Naarn eingebunden. Die Stabsstelle in der Bezirkshauptmannschaft Perg war ebenfalls den ganzen Übüngstag mit Vertretern der Einsatzorganisationen besetzt.


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