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GRESTEN. Der Gemeinderat beschloss den Rechnungsabschluss für das Jahr 2015 einstimmig. Das Gesamtbudget ergab einen Wert von 7.493.487 Euro.

Foto: Wodicka
Foto: Wodicka

Im Zuge der Sitzung erläuterte der Geschäftsführende Gemeinderat Johannes Buchebner (SPÖ) die Bilanz und stellte Daten und Fakten des Rechnungsabschlusses dar. Gresten konnte einen Überschuss von 941.000 Euro aufweisen. „Dabei handelt es sich jedoch um einen rein buchhalterischen Überschuss, weil einige budgetierte Projekte wie die Ortsbeleuchtung oder die Sanierung des Hochbehälters Hoderberg noch nicht begonnen oder noch nicht fertig gestellt wurden. Der tatsächliche Überschuss liegt bei 220.000 Euro“, klärt Bürgermeister Wolfgang Fahrnberger (SPÖ) auf. Dennoch handle es sich um einen sehr erfreulichen Rechnungsabschluss.

Der Schuldenstand mit Ende 2015 liegt bei 1.990.639 Euro. Die Aufnahme eines Darlehens für die Kläranlage erhöhte diesen um 887.822 Euro. Den Großteil dieses Standes bilden Schulden auf betriebliche Einrichtungen wie Wasser und Kanal. Diese Schuldenart ist durch Rückzahlung mittels Gebühren- und Abgabeneinnahmen gedeckt. Insgesamt gelang es der Gemeinde 3.608.898 Euro an Rücklagen zu bilden. „Trotz Schuldenaufnahme konnten wir neue Rücklagen bilden“, erklärt Bürgermeister Fahrnberger zufrieden.


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