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BEZIRK GRIESKIRCHEN. Ein 91-jähriger Pensionist kam am 2. September bei einem Brand, der durch eine defekte Heizdecke ausgelöst worden sein dürfte, in seinem Wohnhaus ums Leben.

Der Brand konnte rasch gelöscht werden, für den Hausbewohner kam leider jede Hilfe zu spät. Symbolfoto: Weihbold

Gegen 7.40 Uhr fand eine 68-jährige Nachbarin aus dem Bezirk Grieskirchen, die den 91-Jährigen seit mehreren Jahren pflegt, diesen leblos im verqualmten Vorraum seines Hauses auf dem Boden liegend. Zusammen mit einem weiteren Nachbarn zog sie den Pensionisten ins Freie und alarmierte die Einsatzkräfte.

Brand dürfte von Heizdecke ausgelöst worden sein

Das Notarztteam führte noch Reanimationsmaßnahmen durch, diese verliefen jedoch erfolglos. Der Brand, der auf den Bettbereich im Schlafzimmer beschränkt war, konnte von der Feuerwehr rasch gelöscht werden. Ein Bandsachverständiger der Brandverhütungsstelle OÖ untersuchte die Brandstelle zusammen mit Brand- und Tatortermittlungsbeamten des Landeskriminalamtes; dabei stellte sich heraus, dass eine defekte Heizdecke das Feuer ausgelöst haben dürfte.

Gerichtliche Obduktion angeordnet

Der 91-Jährige dürfte sich nach bemerken des Brandes trotz seiner Gehbehinderung ins Vorhaus geschleppt haben, wo er dann zusammenbrach. Der HÄND stellte als Todesursache ein Inhalationstrauma fest. Eine gerichtliche Obduktion wurde von der Staatsanwaltschaft Wels angeordnet.


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