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Tourismusdirektorin Karin Pernica nimmt Ende 2018 Abschied von der Urlaubsregion Vitalwelt

Nora Heindl, 07.02.2018 11:09

BAD SCHALLERBACH. Mit 31. Dezember 2018 verabschiedet sich Karin Pernica in den wohlverdienten Ruhestand. Wer die Tourismusdirektorin der Urlaubsregion Vitalwelt kennt, weiß aber, dass sie für die nächsten elf Monate noch einige Projekte in der Pipeline hat.

Tourismusdirektorin Karin Pernica Foto: privat
Tourismusdirektorin Karin Pernica Foto: privat

„Ich habe mir in den letzten zehn Jahren ein tolles Team aufbauen und spannende Projekte auf die Reise schicken dürfen. Deshalb ist mir eine geordnete Übergabe persönlich natürlich sehr wichtig“, erzählt Karin Pernica. Die Voraussetzungen seien auf jeden Fall perfekt, eine so lange Vorlaufzeit eine Seltenheit. Zudem steht eine Personalberatungsfirma unterstützend zur Seite. Erster Arbeitstag für Pernicas Nachfolger oder Nachfolgerin soll der 1. November sein. Bis zum Ende des Jahres ist dann eine gemeinsame Führung geplant, genügend Zeit für eine geordnete Übergabe und das Einfädeln erster wichtiger Kontakte.

Bis es so weit ist, hat die Tourismusdirektorin aber noch einige Projekte in der Pipeline. Etwa die Ausbildung von sogenannten  E-Coaches, die den Vermietern auf dem elektronischen Sektor unter die Arme greifen sollen. Wie präsentiere ich mich auf Buchungsplattformen, was sind Keywords, wie werde ich bei Google gefunden? „Große Hotels sind online meist schon gut aufgestellt, aber Pensionen oder Privatmieter begrüßen diese Art von Support“, weiß Pernica.

Stolz ist die Welserin vor allem auf die konstruktive Zusammenarbeit zwischen den sechs Vitalwelt-Gemeinden, zumal es anfangs nicht ganz so rund lief: „Wir haben es geschafft, im Vorstand eine Basis zu schaffen, die für alle passt. Heute weiß jeder, welche Vorteile die Zusammenarbeit in der Vitalwelt für jede einzelne Gemeinde bringt. Beschlüsse werden immer einstimmig abgehandelt.“

Ihrer Pension sieht sie mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegen. „Bad Schallerbach ist meine zweite Heimat geworden, ich fühle mich hier sehr wohl und man wird mich durchaus mal privat antreffen. Natürlich ehrt es mich auch, dass mich die Leute gefragt haben, ob ich es mir nicht doch noch einmal überlegen möchte.“ Ihre Entscheidung steht allerdings fest.


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