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GRIESKIRCHEN. Sich engagieren, das Miteinander leben und sich gegenseitig helfen – Ines Ganglmayr aus Grieskirchen ist ein Paradebeispiel dafür, wie man das Leben in Vereinen mit ganzem Herzen leben und dabei als Teil der Gemeinschaft wachsen kann.

Ines Ganglmayr geht es bei ihrer Vereinstätigkeit vorrangig um das Miteinander.
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Ines Ganglmayr spielt Klarinette und ist seit 2010 bei der Jugendabteilung der Stadtkapelle, seit 2012 bei den „großen“ Musikern, seit vier Jahren beim Ensemble „s“hüzane Blech“, seit drei Jahren ist sich bei der Freiwilligen Feuerwehr Unterstetten und seit Herbst Jugendreferentin bei der Stadtkapelle. Ach. Und da wäre dann noch ihr Beruf als Kindergartenpädagogin im Kindergarten Schlüßlberg, wo sie aufgrund ihrer Tätigkeit bei der Feuerwehr auch Brandschutzwartin ist und ihr Talent zum Singen, das sie vor drei Jahren entdeckte und seither immer wieder bei Auftritten einsetzt.

Ob da noch ein freies Platzerl im Terminkalender der 19-Jährigen bleibt? Natürlich, meint Ines Ganglmayr. „Wenn man sich die Zeit richtig einteilt, geht es“, erzählt die 19-Jährige, die für ihr Vereinsleben insgesamt fast zehn Stunden pro Woche aufwändet - gemütliches Zusammensitzen mit den Vereinskollegen exklusive. Warum die Grieskirchnerin das Vereinsleben liebt? „Mir geht es um das Miteinander, das Gemeinschaftliche, darum bin ich dabei“, erklärt die 19-Jährige. „Es gibt einem viel Energie und Jung sowie Alt trifft aufeinander und man hilft sich gegenseitig. Durch dieses Miteinander kommt man weiter“, meint Ganglmayr.

Gemeinsamer Erfolg

„Ich habe vereinstechnisch schon viel miterleben dürfen“, erzählt die Grieskirchnerin. Einer der Höhepunkte war mit Sicherheit die WM-Teilnahme mit der Damen-Bewerbsgruppe der FF Unterstetten und der resultierende Vize-Weltmeistertitel. „Man ist stolz auf sich selbst, weil man schon wo war, wo viele gerne hinwollen. Das geht aber nur durch die Gemeinschaft, dass man so weit kommt“, erklärt die Grieskirchnerin. Auftritte mit der Musi beim Woodstock der Blasmusik, Bezirksmusikfeste oder die Wadholz Classic der FF sind weitere Höhepunkte im Vereinsleben der 19-Jährigen, die sie bereits miterleben durfte.

Junge Menschen in Vereinen sehr wichtig

Sich zu engagieren sei sehr wichtig, meint die 19-Jährige. „Weil man Erfahrungen fürs Leben sammeln und weil einem beispielsweise die Musik und die Gemeinschaft im Allgemeinen im Leben weiterbringen kann“, sagt Ganglmayr. Momentan sei es sehr schwierig, Nachwuchs in Vereinen zu finden. Woran das liege, könne man nicht sagen. Wichtig sei laut Ganglmayr jedenfalls, dass die Kinder selbst entscheiden sollten, ob und in welchem Verein sie gehen möchten. „Es macht keinen Sinn, Kinder in irgendetwas hineinzuzwingen“, meint die Vereinsallrounderin, die selbst seit Herbst 17 Kinder in ihrer eigenen Kindergartengruppe betreuen darf. Potenzieller Vereinsnachwuchs also? „Womöglich“, meint die 19-Jährige. Einer ihrer Schützlinge spiele am liebsten Feuerwehrmann. Wenn das mal nicht gute Aussichten sind.


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