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GRIESKIRCHEN. Die Gefahren und Regeln des Straßenverkehrs hautnah kennenlernen können die Kinder im Kindergarten Parz. Der ehemalige Zivildiener Alexander Wiesinger hatte die Idee, bereits die kleinsten Verkehrsteilnehmer auf mögliche Gefahren vorzubereiten. Gelingen soll dies mit einem eigens geschaffenen Verkehrsparcours.

  1 / 2   Alexander Wiesinger kam während seiner Arbeit als Zivildiener im Kindergarten Parz auf die Idee, einen Verkehrsübungsparcours zu entwickeln.

Während seines Zivildienstes im Kindergarten Parz Grieskirchen merkte Alexander Wiesinger bald, dass Potenzial zur Verbesserung des frühen Kennenlernens der Gefahren im Straßenverkehr besteht. „Ich erkannte, dass das spielerische Erlernen der Grundregeln im öffentlichen Verkehr sehr wichtig ist.Die Unsicherheiten einzelner Kinder im Straßenverkehr wurde mir bei den wöchentlichen Fußmärschen zur Bibliothek insbesondere bei den Fußgängerübergängen bewusst“, erzählt Wiesinger, der für sein Engagement während seiner Arbeit im Kindergarten als Zivildiener des Jahres ausgezeichnet wurde.

Bei Wiesinger wuchs die Idee, auf einer freien, ungenützten Fäche im Kindergartengelände einen Verkehrsübungsparcours zu erschaffen. Dieser solle die Grundelemente von öffentlichen Verkehrsflächen, wie Fahrbahn, Kreuzung, Fußgängerübergang, die wichtigsten Verkehrszeichen (Vorrang geben, Stopp-Tafel) enthalten. Auf dieser Fläche könnten zum einen Verkehrsteilnehmer mit Bobby Cars, Roller, Fahrräder und zum anderen Fußgänger real dargestellt und durch die Kindergarten-Pädagoginnen angeleitet werden. „Ein spielerisches Lernen von realen Verkehrssituationen ist ohne Gefahren möglich“, erklärt Wiesinger.

Im Kindergarten selbst begrüßt man das Projekt und freut sich, die Kinder nun besser auf die verschiedenen Verkehrssituationen aufmerksam machen zu können. „Die geplante Verkehrsfläche von Alexander trägt unter anderem zur Förderung von Fertigkeiten im Umgang mit Verkehrssituationen bei, sensibilisiert die Kinder für den Verkehr, unterstützt die Entwicklung von Selbstständigkeit und sozialer Kompetenz, fördert die optische und akustische Wahrnehmung und begünstigt die Entwicklung des Gleichgewichtssystems und der Rumpfstabilität, durch die Benutzung verschiedenster Fahrzeuge, die bei der Verkehrsfläche zum Üben und Befahren dabei sein werden“, erklärt Kindergartenleiterin Christa Schmidleitner die Vorteile des Projekts.

Weiter könne diese Übungsfläche auch von anderen Kindergärten mitbenützt werden. „Ich denke, dass diese überschaubare Investition in Hinblick auf die Erhöhung der Verkehrssicherheit für unsere Kinder, als nachhaltiges Zukunftsprojekt gesehen werden kann“, freut sich Wiesinger. Das Projekt soll demnächst realisiert werden.


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