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TOLLET. Die Red Bull 400 Weltmeisterschaft in Bischofshofen ist geschlagen und vier Burschen der Freiwilligen Feuerwehr Unterstetten konnten den Vizeweltmeistertitel in der Firefighter Staffel erringen.

Alexander Auinger, Florian Hangweirer, David Hangweirer und Andreas Lugmair von der FF Unterstetten jubeln über den Vize-Weltmeistertitel. Foto: FF Unterstetten

Anhaltender Dauerregen und Kälte vereinfachten diese Weltmeisterschaft nicht. Doch die vier sportbegeisterten Feuerwehrkameraden Alexander Auinger, Florian Hangweirer, David Hangweirer und Andreas Lugmair  jagten 400 Meter auf der Schisprungschanze hinauf, was bei einer solch extremen Steigung einer gehörigen Portion Wagemut und vor allem gut trainierter Wadeln bedarf. Jeder der vier Teilnehmer musste 100 Meter bewältigen, wobei die Steigung nicht überall gleich ist. Die Paul-Ausserleitner-Schanze misst eine Steigung von 79 Prozent an der steilsten Stelle. Doch ihr hartes Training machte sich bezahlt und bescherte den hervorragenden zweiten Platz mit nur drei Sekunden Abstand zum Weltmeister, der FF Rutzenmoos, unter mehr als 80 teilnehmenden Gruppen.

Die Schisprungschanze in Bischofshofen hinaufzulaufen ist eine besondere und außergewöhnliche Herausforderung. Sich sportlich zu bewegen, gehört für einen Feuerwehrmann zum Alltag. In extremen Situationen müssen die Florianis funktionieren und eindrucksvolle Leistungen abrufen. Viele Sportler würden die 100 Meter bergauf unterschätzen. Daher sei es von großer Bedeutung, an der mentalen Kraft zu arbeiten. Wenn man die Grenze erreicht hat, wo der Körper bereits ans Aufgeben denkt und trotzdem die Willenskraft besitzt weiterzulaufen, zeuge das von einem starken Geist. Dies sei mitunter eine der schwierigsten Herausforderungen für alle Teilnehmer, erzählen die Unterstettner Vizeweltmeister.


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