Neues Mobilitätskonzept in der Region soll ein Stück Lebensqualität sichern

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Martin Dammayr, Martina Dunst (Istmobil), Doris Hahn (ISTmobil) und Marie Therese Gaisberger (RMOÖ Mobilitätbeauftragte) stellen das Projekt vor. Foto: Brunner
Sabrina Lang, Leserartikel, 11.06.2019 17:49 Uhr

BEZIRK GRIESKIRCHEN. Einsamkeit, Ausgrenzung und nur wenig soziale Kontakte: Besonders ältere Menschen leiden oft an mangelnder Mobilität. Wenn die Fahrt zum Kaffeetreff oder zur Kartenspiel-Runde nicht mehr möglich ist und das Leben nur mehr in den eigenen vier Wänden stattfindet. Hier will ein neues Mobiltätskonzept der Leader- und Klima- sowie Energiemodellregion ansetzen.

Eine Informationsveranstaltung im Urtlhof Peham gab erste Einblicke in das Projekt, das nicht mobile Personen im Alltag unterstützen soll. Dabei soll ein Anrufsammeltaximodell als Ergänzung zum öffentlichen Verkehr installiert werden. Aufgrund der weitläufigen Siedlungsstruktur sind in der Region Mostlandl Hausruck 20 Prozent der Bevölkerung ohne Anschluss an den öffentlichen Verkehr. Mit diesem Modell will man eine kleinräumige Struktur aufbauen, in der sich mehr Zeitfenster für Mobilitätsangebote für die Menschen in der Region öffnen.

Ergänzung zu öffentlichen Verkehr

Gemeinsam mit regionalen Verkehrsunternehmen will man eine bedarfsorientierte Ergänzung zum öffentlichen Verkehr schaffen und den Entwicklungen wie Papa-Mama-Taxi oder zunehmenden Individualverkehr entgegengewirken. Die eigene Mobilität ist ein elementares Grundbedürfnis für die Menschen in der Region. Zielgruppen, die von diesem Modell profitieren könnten, sind Jugendliche, die noch nicht oder Senioren, die nicht mehr mobil sind. Auch die Betriebe in der Region sehen in einer Verbesserung der Mobilität einen Standort- und Wettbewerbsvorteil. „Wir werden an dem Konzept weiterarbeiten und Optimierungs- und Kostenpotentiale für alle Beteiligten ausschöpfen. Die Mobilität ist ein wichtiger Faktor für die Daseinsvorsorge. So wie es früher für manche undenkbar war, nicht mehr selber zu kochen, ist “Essen auf Rädern„ heute nicht mehr aus unser Alltagsleben wegzudenken“, so Leader-Obmann Martin Dammayr über die Zukunftspläne zum Mobilitätsprojekt.

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